Bei Folkdays gibt es Kleidung und Accessoires, die jedes Herz höher schlagen lassen. In ihrem Onlineshop vereinen Lisa und Isa hochwertige, landestypische Materialien und traditionelle Kleidungsstücke mit minimalistischem Design. Ein einzigartiges Konzept, das die Hersteller nachhaltig unterstützt.    

Lisa trägt das Hammamtuch auch gern als Schal.

1. Seit wann gibt es Folkdays und was war der Grund, das Unternehmen zu gründen? 

Vor 1,5 Jahren habe ich, Lisa, das Unternehmen zusammen mit zwei Freunden gegründet. Ich habe vorher für eine NGO  in der Entwicklungsökonomie gearbeitet und mich schon immer für fairen Handel und nachhaltige Produkte interessiert. Im Modebereich gab es da nichts, was mich wirklich angesprochen hat. Also fassten wir den Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen, um den Markt zu entstauben. Uns war auch wichtig Produkte anzubieten, die nicht nur wegen des fairen Gedanken gekauft werden, sondern mit ihrem Style überzeugen, sozusagen “nice to have” sind.

2. Wer gehört denn alles zum Folkdays-Team? 

Wir sind insgesamt zu viert. Isa und ich arbeiten vollzeit, packen sogar noch alle Päckchen selbst, bevor sie verschickt werden. Mitgründer Kimon ist für rechtliche Belange zuständig und Spezialist im Bereich der Zahlen. Ruth kümmert sich in teilzeit um den Inhalt unseres Journals und die Bilder.

Isa beim Einpacken der Beanies.

3. Wie kamt ihr auf den Namen “Folkdays”?  

Auf den Namen Folkdays sind wir in vielen schlaflosen Nächten gekommen. Uns hat „Folk“ schon immer gut gefallen und wir haben es versucht gut zu kombinieren. Bei der Namensfindung denkt man anfangs: den kann man immer noch ändern. Aber irgendwann merkt man, dass der Name mit so viel Leben gefüllt ist und deshalb einfach perfekt passt. 

4. Erzählt doch mal etwas über euer Konzept.

Wir möchten die Produzenten in den Herstellungsländern und das dortige Kunsthandwerk direkt unterstützen. Deshalb reisen wir immer wieder in die Länder, in denen unsere Teile gefertigt werden und suchen Partner aus, mit denen wir in gemeinsamer Arbeit neue Designs austüfteln. Uns ist besonders wichtig, dass landestypische Materialien und Fertigungstechniken verwendet werden. Außerdem stehen die fairen Arbeitsbedingungen bei uns im Mittelpunkt. Es ist gar nicht so einfach, auf Anhieb Partner zu finden, denn das Internet ist in den Herstellungsländern teilweise noch nicht weit verbreitet und wenn, dann sind die kleinen Manufakturen dort nicht zu finden. Also bedarf es großer Recherchearbeit und meist fragen wir uns dann in den Dörfern und Städten herum, bis wir gute Tipps bekommen. Momentan arbeiten wir mit 22 Produzenten aus den verschiedensten Ländern zusammen. Thailand, Marokko, Mexiko, Bangladesch...

Das Büro von Folkdays ist in Kreuzberg

Das Büro von Folkdays ist in Kreuzberg

Das Büro von Folkdays ist in Kreuzberg

 

5. Was findet sich denn so in eurem Onlineshop? 

Vom Hammam Tuch aus ägyptischer Baumwolle (das man übrigens auch super als Sommerschal tragen kann), über den Panamahut (der entgegen der weitläufig verbreiteten Annahme gar nicht aus Panama stammt, sondern aus Ecuador) bis hin zu den mundgeblasenen, mexikanischen Vasen, bieten für jeden Kleidungs- und Interieurliebhaber etwas. Zu jedem Artikel gibt es eine Geschichte zu erzählen, zum Beispiel wie ein Kleidungs- oder Schmuckstück im Herstellungsland traditionell getragen wird. Diese wird unseren Shopbesuchern mit auf den Weg gegeben. Gerade ist unsere neue Sommerkollektion herausgekommen und wir sind sehr stolz, dass wieder so viele schöne Dinge dabei sind. Eines unserer Lieblingsstücke ist der Seiden-Kimono. Den kann man einfach zu jeder Gelegenheit und überall tragen.  

Lisa und Isa bei der Arbeit.

Jetzt mitmachen und gewinnen! 

Weil wir auch Dich von Folkdays überzeugen möchten, verlosen wir bis Dienstag, den 24.3.15 einen blauen Beanie! Schreib eine Mail mit dem Betreff "Folkdays" und Deiner Adresse an sinje@coffeecircle.com und gewinne mit etwas Glück die Alpaka-Mütze aus Bolivien.

Mit etwas Glück kannst Du diese Beanie gewinnen.

  

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