Letztes Wochenende trafen Moritz und ich unseren Freund und (noch) Hobby (!)-Fotografen Johannes in einem wunderschön renovierten Berliner Büro. Wir hatten lange nach einem Raum mit den richtigen Brauntönen, der passenden Wand und viel Tageslicht gesucht. Ein erstes Foto-Shooting im Berliner Restaurant Schneeweiß hatten wir abbrechen müssen, da die Fotos nicht das richtige Flair hatten.

Johannes ist ein echter Glücksfall für uns! Obwohl er bislang nur als Hobby fotografiert, ist er sehr erfahren, gut ausgerüstet und vor allem ein Perfektionist. Dazu später mehr. Hier ein paar Fotos zu den ersten Schritten. Wir bauen alles auf und sprechen die Fotoabfolge durch:

Wir bieten neben unseren Spitzenkaffees sechs verschiedene Kannen, Krüge, Maschinen zur Zubereitung an. Für jede von Ihnen möchten wir Euch zum Start unserer Webseite am 2.12. eine kurze Abfolge von Zubereitungs-Fotos samt Beschreibung präsentieren. Beim Kaffee steckt das Eichhörnchen oft im Detail: Wie viel Kaffee, wie heißes Wasser, wie lange warten, worauf achten???

Wir wollen, dass Ihr unseren Kaffee so einfach, schnell und stilvoll wie möglich zubereiten könnt. Das können wir unserer Meinung nach am besten mit Fotos vermitteln. Und das ein oder andere Video soll es auch geben. Los ging's: 

Wie schon angedeutet, war es Johannes vollkommen egal, wie viel Zeit verging und dass wir trotz Kaffee und Sandwiches zusehends müde wurden. Bei jeder Einstellung wurde jede Kaffeebohne so lange verschoben, bis alles absolut stimmig, harmonisch und gut ausgeleuchtet war. Und zur Not auch wiederholt. Das ging nicht spurlos an Moritz vorbei.. :)

Und dann war sie da: Die Chemex. Wow!

  • Ausgewählt als eines der 100 am besten designten Objekte der Neuzeit.
  • Vertreten in der permanenten Ausstellung des New Yorker Museum of Modern Art, des Smithsonian und des Philadelphia Museum of Art.
  • ... und bald in unserem Online-Shop als DAS Weihnachtsgeschenk 2010! ;)

Der deutsche Chemiker Peter Schlumbohm entwickelte den Chemex-Krug Anfang des 19. Jahrhunderts. Wir haben ihn für Euch wiederentdeckt. Der Geschmack hat verglichen mit der French Press weniger Körper, aber ein Aroma, das in Ausgeprägtheit und Klarheit nicht zu überbieten ist. Meine liebste Art, Kaffee zuzubereiten!  

Moritz ist ob meiner Lobeshymnen immer etwas irritiert und skeptisch. Er probierte denn aber auch und war begeistert. Außerdem seht ihr hier unser gesamtes Wundersortiment vereint:

Vielen Dank an Matthias Spanic vom Super-Startup Palabea. Er hat uns sein Büro kostenlos zur Verfügung gestellt und den ganzen Samstag mit uns ausgehalten. Top!!

Schließen möchte ich mit fremder Feder. Dies ist ein Zitat aus der letzten Kaffeebeilage des Stern-Magazins:

"Kaffee war in den 90er Jahren von einer Preziose zu einer billigen Sauerbrühe verkommen. Doch wie bei Schokolade hat sich ein erfreulicher Spezialitätenmarkt entwickelt. In den Großstädten sowieso, aber selbst in den Städten der zweiten Reihe kann man wieder Kaffee aus geografisch reinen Provenienzen und individuelle Mischungen finden.

Was sich noch ändern muss, ist dies: Der Verbraucher muss wissen, was in der Packung drin ist, woher sein Kaffee kommt. Kein Weintrinker gäbe sich mit einem Wein zufreiden, dessen Etikett nicht mehr aussagt, als dass es sich um Wein der Marke "Krönung" handelt, Inhalt 750 ml, so ungefähr. So verhält es sich aber mit Kaffee. Das Etikett sagt nicht mehr, als dass man Röstkaffee (und nicht Rohkaffee) kauft, das man ganze Bohnen beziehungsweise Kaffeemehl kauft, es nennt das Gewicht (500 g) und das europäische "e"-Schätzzeichen besagt, dass ein paar Gramm mehr oder weniger in der Packung sein können.

Lieber Gesetzgeber: Das reicht nicht! Wie man beim Wein die Herkunftsregion, die Rebsorte, den Alkoholgehalt, den Restzuckergehalt und noch mehr erkennen möchte, erwartet man beim Kaffee folgende Angaben:

  • Herkunftsland
  • Koffeingehalt
  • Säuregehalt
  • Kaffeesorte
  • Röstdatum.

Der aromatische und geschmackliche Reichtum ist auch beim Kaffee unendlich. Ihn herauszuarbeiten und dem Kunden erfahrbar zu machen kann den Kaffee noch mehr zu dem machen, was er eigentlich ist: ein Schatz."

Darauf einen Limu und bis zum 2.12.!
Robert