Die Berechnung der CO2 Emissionen ist komplex, da viele Faktoren bedacht werden müssen. Zum Beispiel:

  • Welche Distanzen liegen zwischen den äthiopischen Kooperativen und dem Hafen in Djibouti?
  • Welche Laster werden in Äthiopien verwendet und wie viel Benzin (=CO2-Ausstoß) verbrauchen diese?
  • Wieviel CO2 stößt ein Schiff auf seiner Reise von Djibouti nach Hamburg aus?
  • Was sind realistische Annahmen für die Wege, die unser Kaffee in Deutschland zurücklegen wird?

Mit solchen Fragen setzt man sich ansonsten selten auseinander. Zugute gekommen ist uns aber der Fakt, dass wir die Transportwege genau kennen und transparent nachvollziehen, woher unsere Kaffees stammen. Dadurch konnten letztendlich alle anfallenden Transportwege von der Kaffeepflanze bis in die Tasse unserer Kunden berücksichtigt werden. Ergebnis: Der Transport eines Kilogramms Kaffees aus den Kooperativen in Äthiopien bis zu unseren Kunden nach Hause verursacht 402 g CO2.

Die verursachten Emissionen werden wir mit einem Projekt im Kibale Nationalpark in Uganda kompensieren. Der Park ist berühmt für seine Vielzahl an Primaten, er verfügt über die weltweit höchste Dichte an freilebenden Schimpansen. Nach Jahren der Zerstörung wird dort in einer breit angelegten Wiederaufforstung CO2 im Holz gebunden. Es werden heimische Baumarten angepflanzt und das Unterholz wird aufbereitet. Auf diese Weise wird auch der natürliche Lebensraum der Schimpansen geschützt.

Nach unserem Wissenstand sind wir in Europa die einzigen Kaffeehändler, die ihre Emissionen kompensieren. Wir wünschen uns sehr, dass sich viele Nachahmer finden.

Unser bescheidener Beitrag zum Klimaschutz - wir sind ein bisschen stolz drauf!