Der Cafflano Klassic ist der weltweit erste All-in-one portable Kaffeezubereiter und deshalb perfekt für das Leben auf dem Sprung: Brühhilfe, Mühle, Filter und Cup in einem. Doch wie siehts mit dem Geschmackserlebnis aus? Wir haben es getestet!

Cafflano Klassic im Test

Erfinder war kein Italiener, kein Kaffee-Experte, kein Barista!

Der Name "Cafflano" kommt nicht, wie vielleicht erwartet, aus Italien, sondern aus Korea! Der CEO von "Beanscorp" Hansang Yoon, war kein Kaffee-Experte oder Barista, er genoss nur hin und wieder eine gute Tasse Kaffee und wollte nicht weiter viel Geld für Coffee-Shops oder Kaffeemaschinen ausgeben. Er designte seinen eigenen portablen Kaffeezubereiter.  

Der in Seoul erfundene Kaffeezubereiter vereint Tasse, Filter und Handkaffeemühle – der Deckel dient dazu noch als Pour-Over Helfer. Abgesehen von richtig guten Bohnen und heißem Wasser ist alles, was für einen guten Filterkaffee gebraucht wird, an Board. Durch die modulare Bauweise sind alle Teile einzeln abschraubbar und mit Drehverschluss schnell zusammengebaut sowie gereinigt. Das Keramik Kegelmahlwerk ist identisch mit den bekannten Hario Mahlwerken. Neu ist die einklappbare Kurbel, die platzsparend im Deckel verschwindet.

Äußerlich hat der Cafflano Ähnlichkeit mit einer Thermoskanne oder auch mit einem “XL-To Go” Kaffeebecher. Mit einem Gewicht von 470g, einer Höhe von 19,5cm und einem Durchmesser von 8,5cm ist die All-In-One Spielerei trotzdem ein Raumwunder. Nimmt man eine AeroPress und eine Hario Mini Mill, kommen diese zusammen schon auf 480g – ohne Becher. Das ausgetüftelte Design der Cafflano Klassic macht’s möglich. Das Innere des Bechers entpuppt sich als komplette Kaffee-Bar für unterwegs. 

Cafflano Klassic im Test

Prepare the real thing! Unsere Schritt-für-Schritt Anleitung:

Nachdem man den Deckel abgeschraubt hat, begegnet man direkt der Handmühle mit der abgeknickten Kurbel. Schraubt man das Mahl-Modul ab, stößt man auf den mit Plastik verstärkten Metallfilter. Darunter der Becher, der im inneren aus Metall besteht.

Cafflano Klassic im Test

Cafflano Klassic im Test

 

 

 

#1 Frisch und handgemahlen!

Nimm deine Lieblings-Bohnen (wir haben 20g Yirgacheffe genommen) und ab in die Mühle damit. Am Rand der Mühle befindet sich eine Skala zur ungefähren Abmessung des Gewichts. Schraube das Mahl-Modul auf den Becher, so landet der frisch gemahlene Kaffee direkt im Sieb – praktisch! Wahlweise kann man die Mühle auch auf den Deckel schrauben und in den Deckel mahlen. 8 Einraster am Mühlenrad ergeben einen French Press artigen Mahlgrad, also sehr grob. Theoretisch kann man 30 Einraster weit drehen, dann besteht das Mahlgut quasi aus ganzen Bohnen! Durch den feinporigen Filter dauert der Brühvorgang etwas länger, weshalb der grobe Mahlgrad optimal ist.

#2 Brew it!

Mit Hilfe des Pour-Over Deckels wird das Mahlgut zuerst angefeuchtet und für 30-45 Sekunden ziehen gelassen. Die Extraktionszeit beträgt bei einem vollen Becher (270ml Wasser) und auf 8 Raster eingestellt, rund 4 Minuten. Wir empfehlen den Becher vorher mit heißem Wasser durchzuspülen, damit der Kaffee nicht zu schnell abkühlt.

#3 Fertig! Filterkaffee genießen!

Cafflano Klassic im Test

Cafflano Klassic im Test

Alle guten Dinge sind 4 - Das halten wir von Mühle, Becher, Deckel und Filter!

Die Mühle: Die integrierte Mühle mahlt in guter Filterkaffee Qualität. Einzig negativer Punkt ist: Das Mahlwerk hat ein wenig Spiel, wodurch die Bohnen gering ungleichmäßig gemahlen werden. Die Qualität des Mahlwerkes ist trotzdem sehr gut und mit der ausklappbaren Kurbel lässt sich einfach mahlen. Der Mahlgrad ist auch in der feinsten Einstellung relativ grob, für den vorhandenen Metallfilter aber völlig ausreichend.

Der Becher: Der Trinkbecher hält den Kaffee gut warm und es lässt sich gut daraus trinken. Durch den Gummi-Fuß hat der Cafflano einen guten, sicheren Stand. Klarer Vorteil: der Becher besteht im inneren aus Metall – das hätte ich mir auch im Deckel gewünscht. Ist der Cafflano im Gepäck, lassen sich hier auch ein paar Gramm Kaffeebohnen verstauen. 

Der Deckel: Der Deckel ist komplett aus Plastik. Manch einen möge das viele Plastik stören, besonders weil es mit heißem Wasser in Kontakt ist. Das Material macht aber einen hochwertigen Eindruck und beeinflusst nicht den Geschmack. Durch das Loch im Deckel lässt sich das Wasser sehr gut dosieren, Pour-Over!

Der Filter: Der feinporige Metallfilter macht seinen Job gut. Das Sieb lässt den Kaffee nur langsam durch, wodurch das Mahlgut per se gröber sein muss. Feines Mahlgut kommt kaum durch die Poren. Möchte man sich das Saubermachen sparen oder mag den etwas kräftigeren Geschmack nicht, lässt sich der Cafflano Dauerfilter mit einem Papierfilter tunen. 

Cafflano Klassic im Test

Fazit: Einfach, bequem und unweltfreundlich ohne Kompromisse im Geschmack!

Wenn du viel unterwegs bist, auf Reisen, beim Camping, im Büro, im Hotel und nicht auf Deinen frisch gebrühten Kaffee verzichten möchtest, dann ist die All-in-one Lösung “Cafflano Klassic” ein idealer Begleiter - auch bei Platzmangel. Der Cafflano ist kompakt und macht einen richtig guten Filterkaffee. Was will man mehr? Wir sind beeindruckt! Wir finden: alles gute Argumente die den Preis von knapp 90 Euro rechtfertigen. Zum Vergleich: Mit einem Kaffeezubereiter, einer Handmühle und einem Kaffee-Becher würdest bei knapp 150 Euro landen. Wenn Du Lust hast, dann schau Dir gleich das Schmuckstück in unserem Shop an. Hier findest auch Zubehör und unseren richtig guten Kaffee

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