Kaffee auf höchstem Niveau auch mit kleinem Budget genießen? Das ist durchaus möglich! Unser neuer Praktikant Marc hat das neue Hario v60 Pour Over Kit getestet und mit dem Kit seine erste Tasse Filterkaffee zubereitet. Adé Instant Kaffee, jetzt wird richtig gebrüht!

Das Hario v60 Pour Over Kit im Test

Das Hario v60 Pour Over Kit - Für Kaffeegenießer mit schmalem Geldbeutel

Zeitgleich zu meinem Start bei Coffee Circle kommt das neue Hario v60 Pour Over Set auf den Markt, der Kaffeezubereiter für budgetbewusste Genießer. Als Praktikant habe ich mich da besonders gefreut, denn das für den kleinen Geldbeutel geeignete Set ist genau das, was in meiner neuen Wohnung noch gefehlt hat. Adé Instant Kaffee, jetzt wird richtig gebrüht!

Auf dem Werdegang zum Kaffee-Aficionado ist der japanische Dripper ideal. Die spiralförmig zulaufenden Rillen auf der Innenseite des Trichters, die charakteristische V-Form und die große Öffnung optimieren den Geschmack des Kaffees. Das Wasser kann besser durch das Pulver laufen und überextrahiert dadurch nicht so schnell.

Der spiralförmige DripperAuspacken und loslegen!

Auspacken und loslegen!

Das Kit beinhaltet alles was Du benötigst, um sofort mit dem Brühen loslegen zu können. Der Dripper aus weichmacherfreiem Kunststoff überlebt selbst die wildesten WG-Partys. Der Messlöffel sorgt für die richtige Menge (jedenfalls vorerst – auf dem Weg zum Kaffeekenner führt kein Weg an der Hario Drip Scale vorbei) und die geschmacksneutralen Hario Papierfilter für 100 Mal Genuss. Außerdem dabei: ein Range Server, der so hitzebeständig ist, dass er selbst bei einem Kaffeekränzchen auf dem Gipfel des Titlis in den Schweizer Alpen  kochend heißem Wasser standhält.

Das Prinzip des v60 Kits ist einfach und selbsterklärend. Für blutige Anfänger, die bisher nur Instant Kaffee benutzt haben, liefert die Bedienungsanleitung alle nötigen Infos. Als Kaffee-Novize werfe ich lieber noch einen Blick hinein und dann kann der Test auch schon beginnen. Nachdem das Wasser aufgekocht und leicht abgekühlt ist, wird der Filter ausgespült. Das hat gleich drei Vorteile: eventuelle Reste der Bleichstoffe werden aus dem Filter gelöst, die Durchlässigkeit erhöht und die Glaskanne vorgewärmt. Eine Kaffeemühle habe ich noch nicht, daher bediene ich mich erst einmal der gemahlenen Limu Bohne. Idealerweise wiegt man pro Tasse 10 Gramm auf einer Küchenwaage ab. So weit bin ich aber noch nicht, deswegen verwende ich den mitgelieferten Messlöffel, mit dem Experimentierfreudige nach Gusto 8, 10 oder 12 Gramm portionieren können. 

Wie gelernt gieße ich ein wenig heißes (bloß kein kochendes Wasser!) auf das Kaffeemehl und lasse den Kaffee erst einmal “bloomen”, damit er seine Aromen voll entfalten kann. Nach circa 30 Sekunden gebe ich in kreisenden Bewegungen das restliche Wasser hinzu und beobachte wie die gefilterte, schwarze Flüssigkeit in die Kanne läuft.

Zur Not noch einmal nachschlagenDer mitgelieferte Messlöffel. Besser wäre natürlich eine Waage.Unser Praktikant Marc meint: "Test bestanden!"

Voller Genuss für Kaffeeexperten in spe

Nach nur vier Minuten halte ich meinen ersten „eigenen“ Filterkaffee in den Händen. Er duftet so lecker, dass er förmlich danach schreit an Mitbewohner, Freunde, Pad-Maschinen-Überzeugte und Teetrinker ausgeschenkt zu werden. Endlich kein trostloses, wässriges und bitteres Gebräu mehr, sondern naturbelassener, von Hand zubereiteter Kaffee.

Für jemanden wie mich, der trotz kleinem Budget eine Sprosse auf der Kaffeegourmetleiter aufsteigen möchte, ist das Hario v60 Pour Over Kit also eine richtig gute Wahl. 

Hannes zeigt Dir hier wie man den perfekten Kaffee im Hario v60 Dripper zubereitet.

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