Da war es ja nun erneut etwas still geworden im Blog-Haus des Coffee Circle. Wir sind wieder vollzählig in Berlin. Icke (Robert) muss um die Knieverletzung endgültig auszukurieren jeden Tag zur ambulanten Reha: Fünf Stunden Gymnastik und derlei schöner Zeitvertreib. Außerdem ist ein australischer Freund zu Besuch. Da kommt auch des Abends keine Langeweile auf. Großes Plus: In Berlin gibt‘s inzwischen vielerorts unsere bayerischen Lieblingsbiere: Tegernseer und Augustiner.

Moritz und Martin sind bis auf einen Abstecher zu den Festspielen in der Salzburger Heimat und einen Geburtstagswochenendausflug schon häufiger in unserem neuen Büro: Wir bleiben im Betahaus und haben heute den Mietvertrag unterschrieben. Am Wochenende holen wir die bei Shiraz in Fürth erworbenen Möbel aus Martins Keller und den Katakomben des Betahauses und richten es ein. Und auch unser Lagerraum will für große Taten vorbereitet werden.

Bevor wir Euch in der nächsten Woche unser Logo vorstellen können, warten wir auf die Markenanmeldung beim Europäischen Patentamt in Alicante. Wir sind derweil mit allerlei Recherchen und Entscheidungen beschäftigt, deren Details wir Euch hier ersparen möchten. Zum Beispiel:

  • Wie viele Videos mit welchen Inhalten zeigen wir auf der Webseite? Mit unserer Freundin Nina haben wir zum Glück jemanden gefunden, der uns die Videos sehr professionell schneiden kann. Moritz und Martin haben viele noch unveröffentlichte Eindrücke aus Äthiopien mitgebracht.
  • Wie verschicken wir unseren Kaffee nach Österreich und in die Schweiz ohne zwei Mal Postgebühren zu bezahlen? Ist Shiply eine Option?
  • Welcher Anbieter von Klima-/ CO2-Zertifikaten kann unseren Kaffeeversand und unsere Bürotätigkeiten kompensieren?
  • Welche gewerblichen Versicherungen brauchen wir?
  • Welche Etikettier-Maschine kaufen wir? Oder lassen wir uns drei Stockwerke tiefer in der Open Design City eine bauen?
  • Was genau steht auf den einzelnen Seiten unserer Webseite und in unseren Broschüren?
  • Wie vermeiden wir, dass unsere Projektspenden besteuert werden müssen? Und wie überweisen wir die Euros transparent nach Äthiopien?
  • Und wann kommt endlich unser Kaffee? Daumen drücken: Er ist heil auf dem Schiff angekommen und kreuzt nun Richtung Suezkanal. 

Immerhin können wir Euch heute zwei super Webseiten vorstellen, die Freunde unlängst gestartet haben:

Martin bietet in Pakistan renovierte, hochwertige Möbel an. So kauft man nicht nur recht günstig eine schöne Antiquität, sondern unterstützt ohne Umwege die lokale pakistanische Wirtschaft. Das ist bei der immer noch anhaltenden Flutkatastrophe gleich doppelt wichtig: Zurzeit ist ein Fünftel des Landes überflutet. Unglaublich.

Vatsala bietet nun online ihre wunderschönen und selbst gebastelten Ohrringe an. Es gibt nie mehr als eine Handvoll Exemplare. Da sie ihre Idee neben ihrem Vollzeit-Job in die Tat umgesetzt hat, ziehen wir vor so viel Engagement und besonders vor dem schönen Design den Hut. Wenn sie Erfolg hat, beherzigt sie vielleicht unseren Vorschlag und lässt die Kollektionen direkt in Indien basteln. Auch das würde einige nachhaltige Arbeitsplätze schaffen und Raum für Projekte bieten.

Und zu guter Letzt noch eine Seite, die in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt wurde. Auch als Neu-Berliner führt sie einem einfach und eindringlich vor Augen, wie viel Glück wir haben, in einem friedlichen Europa zu leben.