Schon lange lachen mich unsere schicken KeepCups vom Regal in unserem Büro an. Da ich wissen wollte, was sie wirklich können, habe ich mir zwei aus dem Regal genommen und bin mit Max ins New Deli Yoga in Kreuzberg gegangen und hab die Alternative zum to go Becher aus Pappe mal ausprobiert.

 
  

Unsere praktischen KeepCups

Gemeinsam mit dem Hersteller des KeepCups haben wir unsere ganz eigene Kollektion designt und diese mit unserem allseits bekannten Schnubbi versehen. Die Idee hinter dem KeepCup ist ganz einfach: er soll langfristig den Gebrauch von To-Go-Bechern aus Plastik und Pappe ersetzen. Denn jedes Jahr werden 500 Milliarden Einwegbecher produziert. Das entspricht pro Jahr mehr als 70 Bechern pro Kopf! Aneinander gereiht, würde diese Anzahl an Bechern die Welt 100 Mal umrunden.

Schon in 28 solcher Einwegbecher steckt genug Plastik, um den KeepCup zu produzieren, der damit eine echte Alternative darstellt. Insbesondere da Dein persönlicher KeepCup mehrere Jahre hält, während der Einwegbecher nach einmaliger Benutzung bereits im Mülleimer landet. Angeblich ist der KeepCup „baristatauglich“ – und genau das wollten Max und ich uns mal genauer anschauen...


Der baristafreundliche „to go“-Becher

Seit kurzem gibt es bei New Deli Yoga unseren Espresso und so war das Café prädestiniert für meinen Praxistest. Beim Eintreten wurden wir freundlich empfangen und bestellten gleich zwei Cappuccino. Maria war begeistert von unseren KeepCups und machte sich sogleich an die Zubereitung.

Auf den ersten Blick merkt man, dass der KeepCup für Kaffeeliebhaber konzipiert wurde: Die beiden Größen der Keep Cups (227ml/340ml) entsprechen den üblichen Getränkemengen in Coffee Shops und der kleine passt perfekt unter jede gängige Kaffee- und Espressomaschine. So wurde uns der Cappuccino direkt in unsere Becher gezaubert, ohne dass die tolle Crema und die Latte Art zerstört wurden.

Im New Deli Yoga


Fast wie aus einer Cappuccino-Tasse

Die Beiden auf dem HeimwegAuf dem Rückweg zum Büro, mit einem Abstecher am Spreeufer, kosteten wir nun den Kaffee aus unseren schicken Bechern. Dank der abgerundeten Formen des Deckels hat man das Gefühl aus einer dickwandigen Cappuccino-Tasse zu trinken und in dieser Hinsicht unterscheidet er sich deutlich von den Einwegbechern mit ihren komischen Plastikdeckeln. Dank der Banderole mit unserem Schnubbi konnten wir den heißen Kaffee problemlos anfassen und wir entdeckten noch eine nette Kleinigkeit: Auf der Banderole sind die gängigsten Zubereitungsarten eingestanzt. Füllst Du sie aus, erkennt der Barista auf einen Blick dein Lieblingsgetränk.

Um deinen Kaffee über längere Zeit warm zu halten, ist der Keep Cup nicht geeignet – er ist ja auch nur ein „to go“ Becher und frisch aufgebrüht schmeckt der Kaffee sowieso am leckersten. Unserem Schütteltest hielt der Keep Cup auch sehr gut Stand, nur Kopfstände scheint er nicht zu lieben, denn hier verlor er ein paar Tropfen des schwarzen Goldes... Wenn Du also einen Becher möchtest, den Du auch problemlos in die Tasche stecken kannst, dann ist der KeepCup nicht ganz das Richtige. 

Unsere beiden Jungs an der Spree