Ab sofort unterstützen wir ein Aufforstungsprojekt in Äthiopien, um sämtliche beim Transport und Versand unseres Kaffees anfallenden CO2-Emissionen auszugleichen. Das Ergebnis: Wir handeln klimaneutral!

Ab sofort unterstützen wir ein Aufforstungsprojekt in Äthiopien 

Wir alle wissen, dass es aus Umweltschutzgründen am klügsten wäre, ausschließlich auf regional produzierte Lebensmittel zu setzen. Das Beispiel Kaffee zeigt, dass dies nicht immer möglich ist. Da die Kaffeepflanze wegen ihrer klimatischen Anforderungen ausschließlich rund um den Äquator wächst, kommen wir Europäer nicht darum herum, die begehrten Bohnen aus den weit entfernten Anbauländern zu importieren. Auch wir bei Coffee Circle können darauf natürlich nicht verzichten.

Das Problem: CO2-Emissionen

Beim Transport unseres Kaffees von Äthiopien über Dschibuti nach Deutschland und beim Versand der einzelnen Bestellungen an unsere Kunden entstehen klimaschädliche CO2-Emissionen. Global gesehen führen diese zu einer Veränderung des Klimas, was langfristig auch den Kaffeeanbau in Äthiopien (und damit die Lebensgrundlage der Kleinproduzenten) bedroht. Teilweise sind die Auswirkungen des Klimawandels – durch sich verändernde Temperaturen und Regenmuster – für die Kaffeebauern schon jetzt spürbar.

Die Lösung: CO2-Ausgleich

Um das Klima zu schonen, besteht für Unternehmen die Möglichkeit, ihren so genannten CO2-Fußabdruck auszugleichen. Dies geschieht mit Hilfe von Klimaschutzprojekten, die entweder darauf abzielen, potentielle Emissionen zu vermeiden oder aber beabsichtigen, bereits entstandene Emissionen zu neutralisieren.

Letzteres bewirken zum Beispiel Aufforstungsprojekte: Intakte Wälder entziehen der Atmosphäre das klimaschädliche Kohlendioxid und wandeln es mithilfe von Wasser und Sonnenlicht in Biomasse um. Viele Projekte dieser Art sind in (sub-)tropischen Gegenden angesiedelt, da Pflanzen hier schneller wachsen als in gemäßigten Zonen. Während der Wachstumsphase wird besonders viel CO2 gebunden, weswegen eine solche geografische Konzentration sinnvoll ist.

Der Ansatz: Aufforstung in Äthiopien

Gemeinsam mit unserem Partner Forest Carbon Group haben wir sämtliche CO2-Emissionen berechnet, die beim Transport und Versand unseres Kaffees anfallen. Der Emissionsausstoß entlang unserer Lieferkette – d.h. vom Strauch in Äthiopien bis in die Tasse des Kunden – wird sich im Jahr 2014 (voraussichtlich) auf 10 Tonnen CO2 belaufen. Entsprechend dieser Menge unterstützen wir ein Aufforstungsprojekt in der Nähe der Kaffeeregion Yirgacheffe, wodurch die von uns verursachten Emissionen neutralisiert werden.

Das Projekt Soddo Community Managed Reforestation, das nach dem CarbonFix Standard, dem Gold Standard Transition Project und dem Climate Community and Biodiversity Standard (CCBS) zertifiziert ist, verbindet Klima- und Biodiversitätsschutz mit regionaler Entwicklung. Ökologischer und sozialer Nutzen ergänzen sich ‒ die lokalen Gemeinden und Kleinbauern sind aktiv an der Projektentwicklung und -umsetzung beteiligt.

Teilweise überschneiden sich die Zielsetzungen des Aufforstungsprojekts mit denen unserer Projekte im Bereich Kaffeeanbau. Über diese Synergien freuen wir uns natürlich ganz besonders! 

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