Wir gestalten unseren Versand klimaneutral. Wir erklären, was das bedeutet. Denn auch für das Jahr 2015 haben wir unseren CO2-Ausstoß der Transportfahrten berechnet und kompensiert. Dadurch unterstützen wir mit Hilfe von myclimate ein Solarprojekt in Äthiopien. 

Solarprojekt in unserem Kaffeeanbaugebiet in Äthiopien

CO2 Emissionen entstehen beim Transport der Kaffees

Weltweite Klimakatastrophen machen deutlich, dass der Klimawandel ein ernst zu nehmendes Problem ist. Um dem entgegen zu wirken, ist es wichtig, dass das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt gefordert und gefördert wird. Jeder kann seinen Teil zum Umweltschutz beitragen - so auch wir bei Coffee Circle. Wir beziehen für unser Büro in Berlin-Wedding beispielsweise Ökostrom und nutzen hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel, um zur Arbeit zu kommen. Es ist jedoch unumstritten, dass besonders beim langen Transport unseres Kaffees von Äthiopien über Dschibuti nach Deutschland klimaschädliche CO2-Emissionen entstehen. Auch durch den Versand der einzelnen Bestellungen an unsere Kunden tun wir der Umwelt mit Sicherheit nichts Gutes. Diese Umweltbelastung trägt langfristig zu einer Veränderung des Klimas bei, was schlussendlich auch den Kaffeeanbau in Äthiopien und damit die Lebensgrundlage der Kleinproduzenten bedroht.

 
 

So funktioniert eine CO2-Kompensation

Folglich haben wir uns dafür entschieden, dem entgegen zu wirken, indem wir unseren Versand “klimaneutral” gestalten. Da wir genau wissen, wo unser Kaffee angebaut wird und wie er über Dschibuti, Hamburg und Berlin bis zu unseren Kunden gelangt, können wir die durchschnittlichen CO2-Emissionen des Transports berechnen und kompensieren. So eine Kompensation läuft folgendermaßen ab: Anhand unserer Logistikdaten werden die Emissionen, welche durch den Transport anfallen, in Tonnen CO2 berechnet. Entsprechend dieser Menge wird anschließend ein Klimaschutzprojekt finanziell unterstützt. Für die Kompensation des Transports aus dem letzten Jahr haben wir uns für myclimate als Klimaschutz-Partner entschieden. Die internationale Initiative kommt ursprünglich aus der Schweiz und arbeitet seit seiner Gründung 2002 mit Unternehmen jeglicher Größe, mit NPOs, öffentlichen Verwaltungen und Privatpersonen gemeinsam für den Klimaschutz. Laut Utopia ist myclimate einer der besten Anbieter für den CO2-Ausgleich und des weiteren wurden die Klimaschutzprojekte mit dem vom WWF etablierten “Gold Standard” zertifiziert.

CO2-Kompensation 2015

Ein Projekt von myclimate: “Solarpanels für Bildung und Lebensqualität”

2015 haben wir durch die Beschaffung des Kaffees sowie durch den Versand an unsere Kunden durchschnittlich 23 Tonnen CO2 verursacht. Entsprechend dieser Menge wird von uns nun das Projekt “Solarpanels für Bildung und Lebensqualität” unterstützt. Durch den Bau von Solaranlagen in den ländlichen Gebieten in Äthiopien können die Menschen vor Ort auf Petroleumlampen verzichten. Das wirkt sich langfristig positiv auf ihre Gesundheit aus und reduziert Treibhausgasemissionen. Myclimate arbeitet dabei mit der Schweizer Stiftung Solarenergie zusammen. Coffee Circle unterstützt durch die CO2-Kompensation nicht nur die Konstruktion der Solarpanels, sondern investiert automatisch auch in die Ausbildung technischer Spezialisten vor Ort. Wir unterstützen dieses Projekt besonders gerne, da es langfristig angelegt ist und wir seit Jahren selbst in Äthiopien aktiv sind.

Ausbildung technischer Spezialisten

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