Unser Ostergeschenkset dieses Jahr besteht aus einem unserer Kaffees Lelisa Hara oder Duromina und dem NOAN PURE Olive Oil. Wir haben mit den Österreichern über ihr Social Business gesprochen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Kaffee aufgezeigt.

Kaffeebohne trifft Olive

 

Vielleicht hast Du Dich beim Anblick unserer Ostergeschenke (bis 15.04. 14 Uhr bestellt und bezahlt, vor Ostern im Haus!) zunächst gewundert: Kaffee und Olivenöl? Passt das zusammen? Und ob! Denn Kaffee und Oliven haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denken mag. Beides sind komplexe Naturprodukte, die - richtig angebaut und verarbeitet - ein sehr hochwertiges Endprodukt ergeben. 

Und genau deswegen freuen wir uns sehr, uns dieses Jahr zu Ostern mit NOAN einen tollen Partner ins Boot geholt zu haben. Die österreichische Firma steht für naturbelassenes Olivenöl und unterstützt noch dazu ausgewählte Projekte im Bereich Bildung. Wir haben den Wienern ein paar Fragen gestellt.

Beim Kaffee wirken sich Boden, Sonnen- und Niederschlagsmenge während der Reifezeit sowie das Erbgut der Kaffeepflanze, erheblich auf den späteren Geschmack der Kaffeekirschen aus. Wie ist das bei der Olive?

Klima und Mikroklima einer Region sind sehr wichtig für die Entwicklung bestimmter charakteristischer Aromen eines Olivenöls. Die Niederschlagsmenge, der Wind, die Anzahl der Sonnenstunden pro Jahr, die Temperatur und der Boden der jeweiligen Herkunftsregionen sind der Schlüssel für die typischen organoleptischen Profile unserer Öle. 

Ich habe gelesen, dass nur 1 % der Olivenölproduktion biologisch ist. Wie kommt das?

Wie groß der Anteil der biologischen Produktion jetzt tatsächlich ist, wissen wir nicht (haben hier auch keine verbindlichen Angaben gefunden). Fakt ist, der Anteil an der Gesamtproduktion ist gering. Die Gründe für den sehr geringen Anteil sind aber mannigfaltig: Zum einen ist die Kultivierung biologischer Olivenhaine aufwendiger/kostenintensiver und in Summe mit mehr Arbeit verbunden. Zum anderen fühlen sich viele Anbauländer der Herstellung biologischer Lebensmittel noch wenig verpflichtet und sehen auch ökonomisch keinen Mehrwert. Die Produkte werden daher am Markt in der Regel teurer gehandelt und weniger Kunden sind bereit, sich diese Produkte zu leisten. Olivenöle aus biologischer Herstellung sind nach wie vor ein Nischenmarkt.

Die Olive... und die Kaffeekirsche

 

Kaffee wird mittlerweile mehr und mehr fair gehandelt. Würdet Ihr sagen, Ihr seid eine Art Vorreiter des fair gehandelten Olivenöls?

Ja, durchaus. Das in den „NOAN Six Principles“ verankerte Konzept des „Fair Made“ orientiert sich dabei an den Prinzipien des, für die Unterstützung von Entwicklungsländern geschaffenen, „Fair Trade“-Grundsatzes: faire Preise, partnerschaftliche Zusammenarbeit, Know-how Transfer, Steigerung der Qualität und Produktivität, nachhaltige Landwirtschaft. Die Bauern erhalten für ihre Oliven faire Preise (80 bis 100 % über den marktüblichen Preisen). Voraussetzung ist natürlich die Lieferung erstklassiger Ware. Dadurch wird eine sozial gerechte, umweltfreundliche und qualitative Produktion erst möglich.

Euer Reinerlös und 10 % des Umsatzes kommen Bildungs- und Ausbildungsprojekten für Kinder zugute. Wie macht ihr das und nach welchen Kriterien sucht Ihr Euch diese Projekte aus?

Die von uns ausgewählten Organisationen sind private Initiativen sowie eigene Projekte, die bedürftigen Kindern Bildung und somit eine Chance auf eine bessere Zukunft ermöglichen. Bisher konnten wir mit dieser Strategie elf Projekte in sieben Ländern unterstützen. Hierbei ist es uns ein großes Anliegen, nicht nur die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, sondern auch über die jeweiligen Projektleiter die Fortschritte zu verfolgen.

Was uns besonders wichtig ist: Mindestens 50% des jährlichen Spendenvolumens bleiben in den Absatzmärkten, in denen dieses erwirtschaftet wurde. Die übrigen Spenden kommen in einen überregionalen Topf zur Unterstützung von Organisationen in Ländern, in denen NOAN noch nicht wirtschaftlich tätig ist.

Olivenhainjunge Kaffeebäume

 

Nachweislich senkt Kaffee das Hautkrebsrisiko bei Frauen bis zu 20 % und enthält Antioxidantien sowie Pflanzenstoffe, die auch Blasen-, Nieren-, Darm-, Brust und Leberkrebs vorbeugen sollen. Welche gesundheitlichen Vorzüge hat Olivenöl?

Olivenöl ist Balsam für Leib und Seele. Seit tausenden von Jahren wird jenes sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt, um die Gesundheit zu stärken. So ist wissenschaftlich belegt, dass das „Gold des Südens“ eines der gesündesten Nahrungsmittel ist und zudem auch eine heilende bzw. vorbeugende Wirkung mit sich bringt. Als Vorbild in der Ernährung und Nutzung von Olivenöl bei der Speisenzubereitung sei hier die mediterrane Ernährung genannt, in der das Olivenöl als Hauptfettquelle dient. Diese Form der Ernährung beugt nachweislich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und sogar einigen Krebsarten vor. Die großen Depots an ungesättigten Fettsäuren in der Olive/im Olivenöl dienen der Regulierung der Durchblutung, der Blutdruckregulierung und dem Schutz der Gefäßwände. Zudem sind die Früchte reich an Vitamin E, das Haare und Haut natürlich erstrahlen lässt.

Gewinne eines unserer Ostersets!

Du warst schon Olivenöl Fan oder bist jetzt erst neugierig geworden? Jetzt hast Du die Chance, eines von drei Sets bestehend aus unserem Lelisa Hara oder Duromina und einem NOAN-Olivenöl zu gewinnen. Schicke dazu einfach bis einschließlich 18.04.2014 eine Mail mit dem Betreff "Olivenöl" und Deine Sortenwahl an schnubbi@coffeecircle.com. Wir drücken Dir die Daumen!

 

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