Vor wenigen Tagen kam ich von meinem ersten Äthiopien-Aufenthalt zurück nach Berlin. Im Gepäck habe ich nicht nur viele Fotos von unseren aktuellen Projekten, sondern auch einige Hintergrundinformationen! So stellen wir Dir eines unserer neuen Projekte für 2014 vor.

Katrin

  
  

Was wurde aus… dem Trinkwasserbrunnen in Ilketunjo?

Das erste Projekt, das wir in Äthiopien umgesetzt haben, war 2011 der Trinkwasserbrunnen in Ilketunjo, welcher sich in unmittelbarer Nähe zur Schule befindet. So haben ca. 2.000 Menschen - darunter 1.200 Schüler - Zugang zu sauberem Wasser und müssen nicht den 6 km (!!!) langen Weg zur nächsten Quelle mit trinkbarem Wasser antreten. Leider mussten wir feststellen, dass der Brunnen zwischenzeitlich kaputt gegangen war. Jedoch wird er nun mit Unterstützung der Regierung repariert.

Trinkwasserbrunnen in Ilketunjo

  
  

„What’s your name?" - Die Bibliothek der Schule Ilketunjo

In Ilketunjo haben wir auch bei der Schule vorbeigeschaut, welche wir 2012 mit Möbeln, Büchern, Lehrmaterialien und einem Sportplatz ausgestattet haben! Besonders schön war es, mit den Kindern die Bibliothek zu besichtigen. Nachdem die erste Schüchternheit überwunden war, begeisterten uns die Kinder mit ihren Englischkenntnissen und waren kaum mehr zu bremsen! „How are you?“, „What’s your name?“ - Es hat uns sehr gefreut, dass die Bibliothek immer noch so prall gefüllt ist und die Schule mittlerweile sogar selbstständig einen Buchverleih organisiert hat. Die rege Nutzung der Bibliothek hat uns sehr sehr glücklich gemacht!

Martin mit Schülern der Schule in Ilketunjo

  
  

Neues Projekt: Bio-Zertifizierung für Doyo und Alaga Sekala in 2014

Wir waren in den wunderschönen Kooperativen Doyo und Alaga Sekala, in denen zum Beispiel unser Limu-Kaffee angebaut wird. Rote Vulkanerde, wildwachsende grüne Pflanzen und Bäume und dazwischen die gelben Drying Beds. Dank der natürlichen Biodiversität kann auf den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden beim Kaffeeanbau verzichtet werden. Mit Deiner Unterstützung werden wir die Bio-Zertifizierung der beiden Kooperativen finanzieren. Dies bedeutet für die Menschen vor Ort ein Preispremium, mit dem sie ihre Lebensbedingungen selbstständig verbessern und z.B. das Schulgeld ihrer Kinder finanzieren können. Und Du kannst sie mit jedem Kaffeekauf unterstützen!

  
  

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