„Kaffeekochen kann ja jeder“, haben sich Sophia und Christina gedacht und sich eine neue Herausforderung gesucht: Eine Tomatensuppe nach den Gesetzen der Physik aus dem Hario Technica Kaffee-Syphon. Was aussieht wie ein Chemie-Experiment und blubbert wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch schmeckt in Wahrheit wie ein echtes Stück Italien mitten im frühlingshaften Berlin.

Christina und Sophia inspizieren den Versuchsaufbau.

 

Wie man mit dem Syphon Kaffee kocht

Der erste Kaffee im Syphon wurde vor über 160 Jahren in Frankreich und Deutschland gebrüht. Heute erlebt die einem Versuchsaufbau ähnelnde Konstruktion ein Comeback in der Spezialitätenkaffee-Szene. Bei der Kaffeezubereitung wird in einem Glasbehälter Wasser erhitzt, das dann durch ein Röhrchen aufsteigt und sich in einem darüber gelagerten Behälter mit dem Kaffeepulver vermischt. Wenn das gesamte Wasser aufgestiegen ist, fließt der frisch gebrühte Kaffee wieder in den unteren Behälter zurück.

Eigentlich ist der Syphon für's Kaffee machen gedacht.Kaffee aus dem Syphon ist etwas ganz Besonderes.

 

Aber der Syphon kann mehr als Kaffee!

Als unsere Kollegin Anna uns erzählte, dass die Unilever Food Solutions in Hamburg unsere Hario Technica Kaffee-Syphons in der Küche verwenden, war die Idee geboren: Es wäre doch gelacht, wenn man mit dem Kaffee-Syphon nicht noch ganz andere Dinge zubereiten könnte! Wir entschieden uns für Tomatensuppe und das Ergebnis kann sich durchaus sehen und schmecken lassen. Aus knallroten Tomaten und duftenden Kräutern haben wir die wohl exklusivste Tomatensuppe der Welt geköchelt. Dabei sei an dieser Stelle für alle Hobbyköche vermerkt, dass der Syphon nichts für die schnelle Suppe für zwischen ist. Wer Zeit für ein meditative Kocheinheit hat oder seinen Gästen mit einer kleinen Showeinlage den Mund wässrig machen möchte, dem sei die Nachahmung wärmstens empfohlen.

In den unteren Behälter kommt die vorbereitete Suppe, in den oberen die frischen Kräuter.Schon bei der Vorbereitung lief uns das Wasser im Mund zusammen!

 

Und so kochst Du Dein eigenes Süppchen

Du brauchst circa 300 g frische Tomaten, ein paar Zweige frisches Oregano, Basilikum und Thymian, Knoblauch und eine kleine Zwiebel und eine Flasche Bio-Tomatensaft. Zunächst brätst du die klein geschnittenen Zwiebeln in etwas Öl glasig an und fügst dann die geviertelten Tomaten hinzu. Lösch das Ganze mit etwas Wasser und dem Tomatensaft ab und lass es 10-15 Minuten köcheln (spätestens jetzt hat der köstliche Duft unser gesamtes Coffee Circle Büro durchströmt und kaum einer kann sich mehr auf seine Arbeit konzentrieren, so laut knurren die Mägen). Dann solltest du die Suppe durch ein feines Sieb gießen, denn die großen Fruchtfleischstücke passen später nicht durch das Glasröhrchen. Die durchgesiebte Suppe gießt du dann in den Syphon und legst in den oberen Glasbehälter ein paar Zweige der frischen Kräuter und die Knoblauchzehe.

Die Tomaten müssen etwa 15 Minuten einkochen.Die durchgesiebte Suppe gibst Du dann in den unteren Behälter.Den oberen Behälter befüllst Du mit frischen Kräutern und Knoblauch.

 

Jetzt heißt es Feuer - und los geht’s!

Nach einigen Minuten fängt die glutrote Suppe an zu blubbern (das ist der Moment in dem wir uns gerne Schutzkleidung angezogen hätten, gehört aber leider nicht zum Inventar) und steigt langsam durch den Kolben in den oberen Behälter. Oben angekommen badet sie dann, ganz gelassen, einige Minuten in den frisch duftenden Kräutern. Wenn die gesamte Suppe ein Kräuterbad genommen hat, geht die Reise auch schon wieder zurück in den unteren Behälter, den du daraufhin abschrauben kannst um die Suppe auf Teller zu gießen. Mit ein wenig Crème Fraîche und frischen Kräutern verziert ist die wohl leckerste und spektakulärste Tomatensuppe bereit für echte Genießer.

Nach einer Weile steigt die Suppe nach oben - super spannend!Wenn Du die Hitze reduzierst, fließt die Suppe nach unten zurück: Guten Appetit!Verziert mit Creme Fraiche und den restlichen Kräutern ist die leckere Suppe ein echter Hingucker.

 

Lass es Dir schmecken!

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