Liebe Freunde,

neue Unterstützung für den Coffee Circle ist da! Meine Aufgabe wird es sein, Martin, Moritz und Robert mit vielen Ideen, cleveren Analysen und effizienter Umsetzung dabei zu helfen, auf die Erfolge der vergangenen Monate aufzubauen.

Mein Name ist Thomas, ich bin Urberliner und habe die letzten zwei Jahre in Südafrika gearbeitet.

Unser neues Teammitglied Thomas aus Berlin

[Und? Welcher der beiden ist Thomas?]

 

 

 

Bah, wie bitter! Diese Reaktion auf meinen ersten Schluck Kaffee wird vielen bekannt vorkommen – und doch habe ich es schon immer geliebt, den schwarzen Trunk zuzubereiten. Das lag sicher auch daran, dass ich nicht etwa mit Muckefuck oder langweiligen elektrischen Filtermaschinen aufgewachsen bin. Nein, für mich gibt es seit jeher nur zwei Formen der Zubereitung: die meiner Mutter, und die meines Vaters.

Erstere war schon immer Anhängerin der French Press – und dank der Einfachheit der Methode konnte ich für sie schon in jungen Jahren Kaffee kochen. Trotz dieser Einfachheit war es für mich selbstverständlich eine hohe Kunst, den Kaffee richtig zu dosieren und den Kolben im richtigen Augenblick mit der richtigen Geschwindigkeit herunterzudrücken.

Bei meinem Vater war ich als Kind eher zum zusehen verdammt, denn er war Espressoliebhaber und das schien mir – aufgrund des Drucks, des Dampfes, des Pfeifens und Zischens – lange zu kompliziert und gefährlich. Aber das machte es natürlich umso faszinierender.

Als es mich im Laufe der vergangenen Dekade dann für Studium und Arbeit quer durch Europa getrieben hat, und schließlich nach Afrika, musste die Espressomaschine zu Hause bleiben. Über die Jahre habe ich mir also eine wunderbar faule Kombination angewöhnt: immer eine Bodum im Gepäck, während ich Espresso & Cappucino dem örtlichen Barista überlasse – zum Beispiel bei Monsieur Ibrahim in der Kreuzberger Körtestrasse. Dabei bleibe ich erst einmal, bis ich es eines schönen Tages selber besser kann als Monsieur…

Viele Grüße! Thomas