omit stellen wir den Bedarf für die effektivsten und nachhaltigsten Projekte für jede Kooperative individuell fest und sichern damit die optimale Aufbauhilfe. Wir selbst haben uns klare Projektkriterien definiert, die wir auf Basis unserer Erfahrung in der Entwicklungshilfe für sinnvoll und umsetzbar halten und die es uns ermöglichen, den Erfolg unseres Engagements zu messen und somit auch an unsere Kunden zu kommunizieren.
Die Bewegung
Unsere Projektkriterien
Wir reisen jedes Jahr selbst nach Äthiopien, um dort viele Dutzend Kaffees zu verkosten und die besten der jeweiligen Ernte auszuwählen. Diese vor-Ort-sein ist sehr wichtig, da viele herausragende Kaffees sonst auschließlich nach Amerika, Japan und Skandinavien verkauft würden.
Während wir vor sind, sprechen wir mit den Kaffeebauern und ihren Frauen darüber, welche Projekte in den Bereichen Bildung und Gesundheit sie am dringensten benötigen. Die Umsetzung der Vorschläge diskutieren wir anschließend auch mit Entwicklungshilfeorganisationen vor Ort.
Alle unsere Projekte müssen drei klar definierte Kriterien erfüllen
1. Konkreter Bedarf
Der Bedarf für Projekte wird zusammen mit den Menschen vor Ort erhoben und von Coffee Circle laufend geprüft. Beispiel: Sorgfältige Erhebung des Projektbedarfes durch Interviews mit den Kaffeebauern und ihren Familien in Ilketunjo, Diskussion mit dem Kooperativenrat und lokalen Entwicklungshilfeorganisationen.
2. Vermeidung von Abhängigkeit
Wir investieren in nachhaltige Projekte, d.h. laufende Kosten werden nur in Ausnahmefällen übernommen. Die Instandhaltung der Investitionen sollen von den Dorfbewohnern selbständig durchgeführt werden. Beispiel: Finanzierung der Ausstattung einer Gesundheitsstation, aber nicht des dort angestellten Personals.
3. Messbare Verbesserung
Die Projekte haben eine möglichst eindeutig messbare, positive Auswirkung auf die lokale Gesellschaft, die Coffee Circle selbst evaluiert. Beispiel: Sauberes Trinkwasser für 2.000 Menschen in Ilketunjo. Der Brunnen wurde strategisch neben der Schule errichtet, was gleichzeitig positive Auswirkungen auf die Ausbildung der Kinder hat.
Auf Basis der bisherigen Erfahrungen in Äthiopien, sehen wir in den folgenden Bereichen den größten Hilfsbedarf:
- Zugang zu Trinkwasser
- Sicherung der Ausbildung
- Verbesserung der Gesungheitsversorgung

