- Hanglage: Ilketunjo, Limu Region, Äthiopien
- Geo-Koordinaten: 7°38'13.51"N 36°40'28.15"E
- Höhe: 1.926 m
- Kaffeefarmer: 462
- Pflanze: Ethiopien hairloom Arabica
- Jahresproduktion: 450-600 Säcke grüner Kaffee (á 60 kg)
- Erntezeit: Oktober - Februar
In der Kaffeebauern-Kooperative Ilketunjo bauten wir mit Deiner Hilfe einen Brunnen für über 2.000 Menschen
Schon nach wenigen Wochen ist unser erstes Projekt finanziert! Vielen Dank an all unsere Kaffeekunden für Ihr Vertrauen! Wir waren Anfang Februar 2011 in Äthiopien und haben den Brunnenbau begleitet. Unten findet ihr Bilder der Eröffnung. Außerdem sprachen wir mit den Kaffeebauern auch über Bedarf und Kosten der nächsten Projekte. So kannst Du Dir auch in Zukunft Projekte aussuchen, die Du mit Deinem Kaffeekauf unterstützen möchtest. (Februar 2011)
In unserer äthiopischen Partnerkooperative Ilketunjo gibt es keine Werkzeuge oder Maschinen, um einen Brunnenschacht zu graben. Deshalb bezahlten wir Assefa, Benaim und Kelyle dafür, mit traditionellen Mitteln einen Brunnenschacht zu graben. Diese Arbeit war sehr anstrengend und dauerte vier ganze Tage. Moritz und Martin packten kräftig mit an.
Nachdem wir auf Grundwasser stießen, übernahmen Ingenieure die Installation der Brunnenrohre und der Wasserpumpe samt Filter und Hahn. Die Kinder Negasi und Samer freuten sich über das erste saubere Wasser (im Umkreis von 6 Kilometern) in ihrem Leben. Auf zum nächsten Projekt!
Rückblick:
Warum war uns dieses Projekt wichtig? Durch die Erschließung einer Quelle in der Nähe der Schule von Ilketunjo werden wir 2.000 Menschen, darunter 1.200 Schülern, täglich Zugang zu frischem Trinkwasser ermöglichen. Sauberes Wasser ist die wichtigste Grundlage zur Reduzierung von Krankheiten und Armut.
Die neue Quelle trägt nachhaltig zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Ilketunjo bei. Ein weiterer positiver Effekt: Sauberes Trinkwasser steigert die Motivation von Lehrern und Schülern und trägt somit indirekt auch zur Verbesserung der Ausbildung bei. Die Quelle wird ca. 15 Jahre lang frisches Wasser spenden können.
Wir unterstützen bewusst Projekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, weil diese den größten Einfluss auf die Zukunftschancen der Dorfbewohner haben.
Bei unserem ersten Besuch in Ilketunjo im Juni 2009 sahen wir, dass nur wenige Bewohner problemlosen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Hierzu müssen sie mehrere Kilometer bis zur nächstgelegenen Quelle wandern.
Entlang unseres Projektansatzes entschieden wir deshalb, zuerst die Wasserversorgung in Ilketunjo zu verbessern. Besonders wichtig ist uns hierbei die Versorgung der Schule. Für 1.200 Schüler gibt es zwei Klassenzimmer, in denen im Schichtbetrieb bis zu 120 Schüler pro Klasse unterrichtet werden.







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