- Hanglage: Ilketunjo, Limu Region, Äthiopien
- Geo-Koordinaten: 7°38'13.51"N 36°40'28.15"E
- Höhe: 1.926 m
- Kaffeefarmer: 462
- Pflanze: Ethiopien hairloom Arabica
- Jahresproduktion: 450-600 Säcke grüner Kaffee (á 60 kg)
- Erntezeit: Oktober - Februar
Neue Grundschule für 1.000 Kinder in Ilketunjo
Danke für Deine Unterstützung! Das Spendenziel des Schulbaus in Ilketunjo ist erreicht. In den nächsten Monaten wird das zweite Schulgebäude errichtet und ausgestattet. Über den aktuellen Projektstand und weitere Schritte halten wir Dich in unserem Blog auf dem Laufenden. Wenn Du weitere Fragen zum Schulbau haben solltest, schick uns gern eine E-Mail an anne@coffeecircle.com. Anne ist gerade für uns in Äthiopien und betreut die Projektumsetzung.
Die Grundschule von Ilketunjo, die den Kindern in den entlegenen Gebieten der Kooperative eine Basisausbildung bieten soll, ist in einem sehr schlechten Zustand. Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir ein Schulgebäude sowie dessen Einrichtung und Unterrichtsmaterialien finanzieren.
Eines der Grundproblem in Äthiopien ist Bildung. Die zur Verfügung stehenden Gelder werden oft für unmittelbar wichtig erscheinende Zwecke verwendet. Dies ist zwar in der Situation der Kaffeebauern zumindest nachvollziehbar, hat aber für die Kinder der Kooperative und das Land als Ganzes desaströse Folgen.
Die Kooperative Ilketunjo hat zwei Schulen, wobei insbesondere die weiter entlegene Schule – die sogenannte „Satellite School“ – unsere Hilfe benötigt. Das Gebäude der Schule besteht aus bereits zerfallenden Lehmwänden und einem Lehmboden, sanitäre Anlagen fehlen komplett. Die mangelnde Schulausstattung mit Möbeln wie Tischen, Bänken und Stühlen macht es fast unmöglich, die rund 1.000 Kinder der Umgebung zu unterrichten.
Diese Situation führt dazu, dass die Schüler nur sehr widerwillig in die Schule gehen und oft über mehrere Tage nicht am Unterricht teilnehmen. Für uns ist es nur schwer vorstellbar, aber so lernen viele Kinder nicht einmal Grundlegendes wie Lesen und Schreiben.
Wir unterstützen bewusst Projekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, weil diese den größten Einfluss auf die Zukunftschancen der Dorfbewohner haben.
Zusammen wollen wir die Schule 2012/2013 neu aufbauen und damit den Kindern verbesserte Ausbildungsmöglichkeiten und damit mehr Zukunftschancen bieten. Laut der UNESCO liegt die Analphabeten- Rate in Äthiopien bei über 50%. Äthiopien gehört damit zu den Ländern mit dem niedrigsten Bildungsniveau der Welt.






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