- Hanglage: Ilketunjo, Limu Region, Äthiopien
- Geo-Koordinaten: 7°38'13.51"N 36°40'28.15"E
- Höhe: 1.926 m
- Kaffeefarmer: 462
- Pflanze: Ethiopien hairloom Arabica
- Jahresproduktion: 450-600 Säcke grüner Kaffee (á 60 kg)
- Erntezeit: Oktober - Februar
Neue Schulmöbel für Klassenräume in Ilketunjo
Im Oktober 2011 konnten wir der Dorfschule der Kaffeebauern-Kooperative Ilketunjo mit Hilfe unserer Kunden zu neuen Schulmöbel verhelfen. Diese ließen wir in der Provinzhauptstadt Jimma anfertigen. Nun können ganze Schülergenerationen angenehmer und leichter Lernen. Wir hoffen, dass sie so bessere Zukunftschancen haben.
Wie im ländlichen Äthiopien üblich wurden die Schulmöbel extra für uns angefertigt. Wir konnten sie eine Woche nach Bestellung in der nahe gelegenen Provinzhauptstadt Jimma in Empfang nehmen. Schulbücher, Hefte und Stifte konnten wir ebenfalls dort kaufen. Da der Weg zu steil für einen Transport im Laster ist, trugen wir die Möbel und Bücher zusammen mit den Einwohnern der Kooperative und einigen Lasteneseln von Seka (siehe Karte) zu Fuß nach Ilketunjo. Wir sind uns sicher, dass die Spenden unserer Kunden so sinnvoll zum Einsatz kommen.
Rückblick:
Warum war uns dieses Projekt wichtig? Bei unseren Besuchen in der Kooperative Ilketunjo fiel uns ein um's andere Mal auf, in welch schlechter Situation sich insbesondere die Grundschule befand. Die Direktorin der Schule, Birhane Lemma, erklärte uns, dass die Schule an letzter Stelle der Prioritätenliste der Kooperative steht. In der Grundschule Ilketunjos gab es kaum Tische, Bänke und Stühle für die Schüler. Außerdem mangelte es an Tafeln, Karten und Gerät zur Unterstützung und Verdeutlichung der Lerninhalte. Vor allem weil sie stehen oder auf dem Boden sitzen mussten, litt die Konzentration und Motivation der Schüler.
Wir unterstützen bewusst Projekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, weil diese den größten Einfluss auf die Zukunftschancen der Dorfbewohner haben.
Deshalb wollten wir mit Hilfe unserer Kunden Möbel und Unterrichtsmaterialien für die rund 1.200 Schüler des Dorfes kaufen. Denn Bildung ist der mitunter wichtigste Faktor für die Entwicklung Äthiopiens.
Die Unterrichtsmaterialien wie Karten, Schaubilder, Tafeln und Globen waren teilweise 40 Jahre alt. Um wenigstens irgend etwas zu haben, wurden teilweise günstig erhältliche chinesisch-sprachige Anschauungsmaterialien verwendet. Die fehlenden Möbel und veralterten Materialien führten dazu, dass die Schüler ihre Schule nur sehr ungern besuchten und oft tagelang vom Unterricht fernbleiben. Viele Kinder beenden dadurch nicht einmal die Grundschule.











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