- Hanglage: Ilketunjo, Limu Region, Äthiopien
- Geo-Koordinaten: 7°38'13.51"N 36°40'28.15"E
- Höhe: 1.926 m
- Kaffeefarmer: 462
- Pflanze: Ethiopien hairloom Arabica
- Jahresproduktion: 450-600 Säcke grüner Kaffee (á 60 kg)
- Erntezeit: Oktober - Februar
Bau eines Fußball- und Volleyballplatzes für 1.200 Schüler
Im Oktober 2011 hatten wir das große Vergnügen, die beiden geplanten Sportplätze zusammen mit Lehrern und Schülern einzuweihen. Vielen Dank an alle unsere Kunden uns Einzelspender, die dies ermöglicht haben! Die meisten Sportartikel konnten wir in der nahe gelegenen Provinzhauptstadt Jimma einkaufen und in die Kaffeebauern-Kooperative Ilketunjo bringen. Die Mädchen waren vor allem von dem neuen Volleyballplatz, die Jungs von den Fußballtoren und Trikots begeistert.
Der Einkauf der Sportartikel war komplizierter als ursprünglich angenommen. Die Fußballtore mussten extra erst geschweisst werden. Die Netze für Volleyballplatz und Fußballtore wurden ebenfalls erst auf unsere Bestellung hin geknüpft. Letztendlich konnten wir die Gegenstände nur mit Eseln von Seka (siehe Karte) bis zur Schule nach Ilketunjo bringen, weil der Weg selbst für den Jeep bei voller Ladung zu steil war. Aber die ganze Anstrengung war nicht umsonst. Und wir hatten beim gemeinsamen Fußballspiel gemeinsam mit den Schülermannschaften richtig viel Spass.
Rückblick:
Warum war uns dieses Projekt wichtig? „Mens sana in corpore sano“ („ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“) dachte sich schon der römische Dichter Juvenal. Wir sind, insbesondere seit wir uns mit Pädagogen darüber unterhalten haben, überzeugt, dass Sport wichtig für die geistige und soziale Entwicklung der Schüler ist. Außerdem sind wir alle drei recht Sport-süchtig und für uns ist eine Jugend ohne Sport unvorstellbar.
Deshalb wollen wir den Kindern der Dorfschule Ilketunjos die Möglichkeit geben, Volley- und Fußball zu spielen. Beides sind Teamsportarten. Und bei beiden gibt es diese schönen Momente des Glücks über das gelungene Tor/ Punkt oder den verwirrten Gegenspieler. Sport ist außerdem ein wichtiger Ausgleich zum Unterricht – sowohl wenn es darum geht, Wartezeit zu überbrücken, als auch wenn es darum geht, sich etwas zu verausgaben, damit man danach ruhig sitzen kann.
Ein Sportplatz mag auf den ersten Blick eventuell nicht erste Priorität verdienen. Beim Spielen mit den Kindern wurde uns aber bewusst, wie wichtig zwei einfach ausgestattete Sportplätze für Ilketunjo sind. Zurzeit gibt es im Dorf ein Feld mit einem zerschlissenen Volleyballnetz und einem einzigen Ball – für 1.200 Kinder.
Wir unterstützen bewusst Projekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, weil diese den größten Einfluss auf die Zukunftschancen der Dorfbewohner haben.
Die Lehrer haben uns bestätigt, wie unausgeglichen die Kinder nach der Schule sind. Ohne Sport mangelt es an Konzentration im Unterricht.
Die UNICEF entwickelt seit 2001 im Rahmen des Programms „Sport for Development“ gemeinsam mit zahlreichen Regierungen in Entwicklungsländern Strategien, um Kindern das Spielen zu ermöglichen.










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