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    Quickmill Orione Espressomaschine Quickmill Orione
    Für den schnellen Espresso am Morgen!
     Thermoblock 549,00 € 

    Thermoblock: Für den schnellen Espresso am Morgen

    Hast du morgens keine Zeit 10-15min zu warten, bis die geliebte Maschine heiß ist, sondern willst einfach innerhalb weniger Minuten deinen Espressoshot zubereiten um in den Tag zu starten? Dann ist die QuickMill Orione 3000 die richtige Espressomaschine für dich.

    Sie arbeitet mit einem Durchlauferhitzer und ist deshalb schon innerhalb von 2-3 Minuten einsatzbereit. In den Thermoblock aus Aluminium sind Kupferrohre eingelassen, welche sich aufgrund ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit besonders schnell erhitzen.

    Die QuickMill ist für ihre Preisklasse sehr hochwertig verarbeitet und verzichtet auf jeglichen Kunststoff. Selbst die Kippschalter sind wie das komplette Gehäuse aus Edelstahl! Bei den Schaltern sparen einige namhafte Konkurrenten aus höheren Preisklassen, wofür uns absolut das Verständnis fehlt. Die Orione macht’s richtig und überzeugt uns auch optisch mit ihrem schlichten Design.

    Geschmacklich betrachtet bietet die Orione einen guten Einstieg in die Welt des Espressos.

    Eine leckere Crema bei einem ausgewogenen Geschmack innerhalb von etwas unter 5min spricht für sich. Da die QuickMill kein Expansionsventil besitzt, neigt sie dazu, den Kaffee bei einem zu hohen Druck zu brühen, was dazu führen kann, dass das Kaffeemehl nicht gleichmäßig extrahiert wird. Ein solches Expansionsventil wird bei keiner vergleichbaren Maschine eingebaut, kann bei der Orione aber relativ leicht per Hand nachgerüstet werden.

    Darüber hinaus ist die Orione einer der leiseren Maschinen unseres Tests und muss sehr selten gereinigt werden. Das liegt vor allem daran, dass aufgrund ihrer Bauart kein Wasser in der Maschine steht, sondern jegliches Restwasser zurück in den Tank fließt.

    Wenn du morgens allerdings nicht mit einem Espresso sondern einem Capuccino aufstehst, solltest du deine Wahl nochmal überdenken. Der Wasserdampf der Orione ist im Vergleich zu Einkreisern sehr feucht und kommt mit sehr geringem Druck aus der Maschine. Deswegen gelingt der Milchschaum nicht so samtig und benötigt einiges an Zeit, was den Vorteil der schnellen Erhitzung der Maschine etwas verschwinden lässt.

    Fazit: Insgesamt betrachtet kann die QuickMill Orione nicht den besten Espresso und auch nicht den besten Milchschaum liefern. Dafür punktet sie insbesondere mit ihrem Preis- Leistungs- Verhältnis, ihrer kurzen Aufheizzeit und einer hochwertigen Verarbeitung. Die perfekte Maschine für alle, die mit wenig Zeitaufwand einen soliden Espresso zuhause trinken wollen.

  • Rancilio Silvia Espressomaschine Rancilio Silvia
    Der perfekte Einstieg in die Welt des Espresso.
     Einkreiser 538,00 € 

    Einkreiser: Für den guten Einstieg in die Welt des Espressos

    Suchst du einen günstigen aber guten Einstieg in die Welt des Espressos? Am besten eine langfristige Investition mit der Möglichkeit von späteren Upgrades? Dann ist die Rancilio Silvia genau das, was du suchst.

    Der Einkreiser ist wie die Orione für die Preisklasse sehr hochwertig und robust verarbeitet. Leider sind die Knöpfe aus Kunststoff, aber über diesen Makel können wir aufgrund der inneren Werte der Maschine hinweg sehen.

    Das klassische Einsteigermodell verfügt über einen 0,3l Messingkessel, der zusammen mit der verhältnismäßig robusten Brühgruppe und dem gastro- ähnlichen Siebträger für eine konstante Brühtemperatur während des Bezuges sorgt. Einer der Gründe, warum mit der Silvia ein deutlich besserer Espresso als mit der Orione gelingen kann. Nachteilig daran ist die relativ lange Aufheizzeit von ca. 15min, da die 1100 Watt Heizung im Verhältnis zur Masse an Material schwächer als bei teureren Maschinen ausfällt.

    Die Temperatur im Kessel wird wie bei vielen Einkreisern von einem Bimetall Thermostaten geregelt. Dieser hat bei der Silvia eine besonders große Spanne zwischen der Maximal- und der Minimaltemperatur, weswegen im Zusammenhang mit der Maschine häufig von Temperatursurfen gesprochen wird. Um die optimale Brühtemperatur für deine Lieblingsbohne herauszufinden, kann es zwar etwas länger dauern, dafür gelingt der Espresso deutlich besser und vor allem mit einem konstanten Ergebnis.

    Eine bewährte Methode des Temperatursurfens bei der Silvia ist, zunächst die Tassen mit dem Wasser eines Leerbezuges zu wärmen um das Einschalten der Heizung zu bewirken. Wenn man jeweils eine bestimmte Zeit nach Abschalten der Lampe wartet, hat man eine konstante Brühtemperatur und kann diese durch Veränderung der Wartezeit an die Bohne anpassen.

    Wem dieses Prozedere zu viel herumexperimentieren ist, der kann sich sehr einfach einen P.I.D Regler einbauen. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen dafür. Generell versammelt die Rancilio seit 1998 eine Fangemeinde an Bastlern hinter sich, da sie dank ihrer durchschaubaren Technik sehr einfach selbst zu reparieren und zu modifizieren ist.

    Beim Schäumen der Milch kommt die Silvia schließlich an ihre Grenzen. Zwar lässt sich durchaus cremiger Milchschaum erzeugen, der Dampf entweicht aber wegen des geringen Kesselvolumens relativ feucht und verwässert die aufgeschäumte Milch. Auch das Dampfvolumen reicht nur für 1- 2 Milchgetränke. Alle anderen Maschinen der Preisklasse haben aber ähnlich große bzw. sogar kleinere Kessel.

    Darüber hinaus muss man die typischen Wartezeiten der Einkreiser beim Wechseln zwischen dem Brüh- zum Dampfmodus in Kauf nehmen. Wenn man wirklich Spaß mit der Maschine haben will, sollte man also nicht der größte Fan von Milchgetränken sein.

    Als etwas unpraktisch erweist sich die automatische Abschaltfunktion der neuesten Version. Nach ca. 30min schaltet sich die Silvia von alleine ab. Wenn du dir zuhause in längeren Zeitabständen eins, zwei Espressis zubereiten willst, musst du die Maschine zwischendurch betätigen, damit sie nicht ausgeht.

    Fazit: Die Silvia ist nicht ohne Grund die beliebteste Einsteigermaschine überhaupt. Mit ihr kannst du sehr guten Espresso brühen, musst dafür aber bereit sein, etwas Zeit zu investieren. Je besser du dich mit der Maschine auskennst, desto besser wird das Getränk.

  • Bezzera Unica P.I.D. Espressomaschine Bezzera Unica P.I.D.
    Insbesondere für hervorragenden Espresso oder mal einen Cappuccino.
     Einkreiser 926,00 € 

    Einkreiser: Für den fokussierten Espressofan

    Wie alle Maschinen aus dem Hause des Erfinders der Espressomaschine ist die Unica sehr hochwertig verarbeitet und edel designed. Ihr Gehäuse ist aus Edelstahl und alle Hebel liegen gut in der Hand. Einzig das P.I.D. erfüllt unsere optischen Ansprüche nicht ganz und könnte etwas unauffälliger platziert sein.

    Erfreulich für den Heimbarista ist die verhältnismäßig schnelle Aufheizzeit der Maschine. Für ihre Preisklasse besitzt die Bezzera einen relativ kleinen Kupferkessel, der sich schnell erhitzt. Auch wenn die E61 Brühgruppe eher für ihre gemächliche Natur bekannt ist, kann man die Maschine durch reichlich Leerbezug schon innerhalb von etwas über 10min betriebsbereit machen. Ohne die Mithilfe dauert das Prozedere ca. 15min, was dennoch für einen solchen Boliden einem 100m Sprint in unter 10s ähnelt. Besonders beeindruckend ist aber insbesondere die kurze Wechselzeit zwischen dem Kaffee- und dem Dampfmodus und wieder zurück. Innerhalb von ca. 40s kann mit dichtem Wasserdampf und ordentlich Druck gearbeitet werden.

    Der Wechsel zurück funktioniert sogar noch schneller. Da fängt selbst die Zubereitung von Cappuccino mit einem Einkreiser an, Spaß zu machen. Wenn nur nicht das geringe Volumen des Kessels wäre. Hier wird die Kehrseite der Medaille deutlich. Der Wasserdampf entweicht relativ feucht und reicht lediglich für 2 Milchgetränke. Für den sonntäglichen Besuch sollte das aber reichen.

    Ein weiteres Feature, was das Herz des experimentierfreudigen Heimbaristas höher schlagen lässt ist das P.I.D. Sehr einfach und intuitiv bedienbar bietet es eine weitere Möglichkeit, die feinen Nuancen speziell von hell gerösteten Bohnen herauszuarbeiten. Viel wichtiger ist aber die Temperaturkonstanz, die mit dem Regler einher geht. Insbesondere aufgrund des verhältnismäßig kleinen 0,5l Kessels der Unica.

    Ebenfalls praktisch ist der große 3l Wassertank, der ein ständiges Auffüllen erspart. Leider schaltet sich die Maschine bei Wassermangel nicht automatisch ab, was Schäden verursachen kann, für die der Hersteller nicht haftet. Hier ist also Vorsicht geboten!

    Das starke Preis- Leistungs- Verhältnis vor allem in bedienungsfreundlichen Aspekten wird durch ein sehr leises Arbeitsgeräusch abgerundet.

    Fazit: Die Bezzera Unica P.I.D. bietet so ziemlich alles, was man sich als Espressofan wünschen könnte. Sie ist das perfekte Spielzeug um deinen Espresso zu optimieren. Darüber hinaus ist sie für einen Einkreiser auch für einzelne Milchgetränke bestens konzipiert. Bei ein paar mehr Cappuccini kommt aber auch die Bezzera an ihre Grenzen.

  • Bezzera BZ 10 Espressomaschine Bezzera BZ 10
    Für hervorragende Espresso und reichlich guten Milchschaum.
     Zweikreiser 978,00 € 

    Zweikreiser: Für den preisbewussten Liebhaber von Milchgetränke

    Wenn du mit deinem Siebträger auch reichlich Milchgetränke zubereiten, dabei nicht zu tief in die Tasche greifen, dir aber trotzdem eine prächtige Maschine zulegen möchtest, dann ist die Bezzera BZ10 deine Maschine.

    Bei der beliebtesten Maschine des italienischen Herstellers erkennt man die Herkunft auf den ersten Blick. Die typischen Kipphebel und die Bezzera Brühgruppe geben dem Edelstahlgewand sein unverwechselbares Aussehen. Auch die symmetrische Anordnung des Dampf- und Heißwasserauslaufes erfreut das Auge.

    Die Brühgruppe wird elektrisch erhitzt und ist etwas schneller bezugsbereit als die klassische E61. Mit Leerbezug ist die BZ10 in etwas unter 10min startklar, ansonsten muss man sich noch weitere 5min gedulden. Darüber hinaus lässt sich die Brühgruppe sehr einfach komplett entnehmen und deswegen leichter reinigen und warten als die E61.

    Ebenfalls praktisch ist das kleine Expansionsventil, welches links an der Vorderseite angebracht ist. Im Vergleich zum gleichen Baustück der E61 Brühgruppe nimmt es sehr wenig Platz weg und vereinfacht das Brühen mit einer Waage ungemein. Dadurch wird die ansonsten relativ kleine Stellfläche ausgeglichen.

    Nicht nur, dass mit dem Zweikreiser das zeitgleiche Milchschäumen neben dem Espressobrühen möglich wird, auch die Qualität des Wasserdampfes spricht für sich. Im Verhältnis zu Einkreisern wird schon optisch erkennbar, dass der Dampf nicht so feucht entweicht. Satter Wasserdampf für cremigen Milchschaum. Endlich kannst du deiner Kreativität im Bereich der Latte- Art freien Lauf lassen! Darüber hinaus bietet der 1,5l Boiler reichlich Dampfvolumen. Da kann selbst das halbe Büro nach dem Mittagessen auf einen Capuccino und zur Begutachtung des neuen Familienmitgliedes mal vorbeischauen.

    Dieser Besuch wird auch durch den 3l Wassertank begünstigt, der kompromisslos zum reichlichen Gebrauch der Bezzera einlädt.

    Leider ist dieser Wassertank unpraktisch geformt, sodass man beim Befüllen leicht Wasser neben den Tank gießt. Je nachdem wo die Maschine steht und mit welcher Technik man den Tank befüllt, kann es sein, dass man den Tank extra zum Befüllen entnehmen muss.

    Ansonsten bietet die BZ10 keine besonderen Features, aber einen super Einstieg für alle, die gerne und viele Milchgetränke zubereiten wollen.

    Fazit: Die Bezzera BZ10 kommt ohne großartige Features aus und bietet einen kompromisslos günstigen Einstieg für alle, die mehr als nur Espressis zubereiten wollen. Außerdem ist die beliebte Maschine ein echter Hingucker, den man gerne präsentiert.

  • product image Rocket Cellini Premium Plus V3
    Für perfekten Espresso, reichlich Milchgetränke und viele Extras.
     Zweikreiser 1.499,00 € 

    Zweikreiser: Für samtigen Genuss mit reichlich Features

    Du willst eine Maschine auf technisch höchstem Level mit möglichst vielen Features? Du bist nicht preissensibel sondern willst dir einen echten Boliden in die Küche stellen?
    Dann ist die Rocket Cellini Premium Plus V3 das, wonach du suchst.

    Auch hier erkennt man sofort, für welche Bauart der Veredler der Baupläne von ECM bekannt ist: kompromisslose Robustheit. Die mächtige Maschine ist mit zwei verschleißfreien Drehgriffen bestickt und auch innen wurden zahlreiche Komponenten aus dem Gastrobereich verbaut. Sprich: Langlebigkeit, selbst bei intensivem Einsatz.

    Trotz des relativ großen Kessels und des verhältnismäßig schwachen 1200 Watt Heizelements ist auch die Rocket mit Leerbezug innerhalb von etwas mehr als 12min auf Touren. Keine Glanzleistung, aber gut Ding will Weile haben. Denn ist die Espressomaschine erst einmal bezugsbereit, sind selbst den größten Perfektionisten kaum Grenzen gesetzt.

    Auch die Cellini arbeitet mit der E61 Brühgruppe, die dem Espresso einen weichen Ton mit auf den Weg gibt und eine Dual- Preinfusion ermöglicht. Der geschmackliche Horizont kann außerdem durch Experimente mit dem P.I.D. auf simpelste Art erweitert werden. Hier lässt sich sicherlich diskutieren, welchen Mehrwert das P.I.D. angesichts des Pressostaten von Sirai tatsächlich bietet, den praktischen Vorteil der digitalen Anzeige kann aber wohl niemand verneinen. In unseren Augen wurde auch der Ort dieses Displays designtechnisch klug gewählt. Es liegt versteckt hinter der Abtropfschale und erspart uns seinen Anblick.

    Der wärmeisolierte Kupferkessel mit einem Endflansch aus bleifreiem Messing bietet beste Temperaturstabilität und ist zudem von außen vernickelt, um schädlicher Kupferoxidation vorzubeugen. Mit 1,8l Volumen ist der Boiler der zweitgrößte im Test und ermöglicht grenzenloses Aufschäumen. Der Dampf entweicht sehr trocken und liefert die beste Grundlage für samtigen Milchschaum.

    Auch bei den sonstigen Features hat der italienische Hersteller nicht gespart und zwei “Cool- Touch” Dampflanzen verbaut, an denen man sich nicht die Hände verbrennen kann. Darüber hinaus blinkt eine Kontrolllampe bei niedrigem Wasserstand auf und bewahrt den Barista so vor dem Trockenlaufen des Kessels. Sehr erfreut hat uns auch, dass der Wassertank ohne die leider oft üblichen keimanfälligen Schläuche auskommt.

    Schade nur, dass die Premium- Espressomaschine mit einer Kunstoffreling für die Tassenablage geliefert wird. Für die hochwertigere Version aus Edelstahl muss man nochmal einen Aufpreis von über 50€ bezahlen. Das ist zwar ein Tropfen auf den heißen Stein im Verhältnis zum Preis der Maschine, aber trotzdem ärgerlich.

    Wie bei jedem Zweikreiser solltest du vor dem Beziehen eines Espressos den “Cooling- Flush” beachten, ansonsten ist der Weg zum erfolgreichen Heimbarista geebnet.

    Tipp: Die Rocket Cellini unterscheidet sich von ihrer Schwester, der der Rocket Giotto nur in der Gehäuseform. Du kannst dich im Hinblick aufs Design also zwischen zwei Varianten entscheiden.

    Fazit: Die Rocket Cellini Premium Plus V3 ist eine der technisch ausgeklügeltsten Espressomaschinen im Premiumsegment. Sie hat zwar einen stolzen Preis, bietet aber so ziemlich alles, was derzeit möglich ist. Dank ihrer robusten Bauweise wird sie definitiv zum langjährigen Freund und Partner.

  • product image Profitec Pro300
    Der günstige Dualboiler für Geschmack auf höchstem Niveau.
     Dualboiler 1.399,00 € 

    Dualboiler: Für alle Perfektionisten und Experimentierer

    Du willst deinen Espresso geschmacklich optimieren und hast Spaß am experimentieren? Außerdem muss der Siebträger deiner Wahl auch dem Wunsch der restlichen Familienmitglieder gerecht werden und täglich Milchgetränke zubereiten?

    Die Profitec Pro 300 bietet so ziemlich alles, was du dir vorstellen kannst. Und das zu einem kompromisslos fairen Preis.

    Wo sollen wir anfangen?

    Bei dem deutschen Hersteller aus Heidelberg handelt es sich um eine Schwesterfirma von ECM und das merkt man beim Anfassen der Maschine sofort. Der Dualboiler ist sehr hochwertig verarbeitet und bis ins Detail durchdacht. Auch die sonst häufig eher billig aussehende P.I.D. Anzeige ist ein echter Hingucker. Dennoch ist die Maschine designtechnisch Geschmackssache. Das eher schlichtes, futuristisches Design passt zu den inneren Werten des Siebträgers - die Profitec wird von innen bis außen von Effizienz und Funktionalität geprägt.

    Besonders erfreut hat uns die extrem schnelle Aufheizzeit. Bereits nach ca. 6min kann mit Leerbezug der erste Espresso gezogen werden. Das liegt unter anderem an der Ringbrühgruppe, die sich auch ohne Leerbezug innerhalb von etwas mehr als 10min erhitzt. Ein leistungsstarkes Heizelement und ein kleiner Brühboiler komplettieren den Antrieb zum schnellen Espresso. Im Hinblick auf die Qualität des Espressos sind dem Anwender kaum Grenzen gesetzt. Das durch den einfach bedienbaren P.I.D. Regler ergänzte Dualboilersystem kann jeder Bohne so ziemlich alle Nuancen entlocken. Mit dem druckvollen Wasserdampf gelingt cremiger Milchschaum im Handumdrehen. Auch das Volumen des Dampfboilers ist so gewählt, dass Milch für etliche Cappucchini ohne jegliche Wartezeit aufgeschäumt werden kann.

    Wer sich an dieser Stelle fragt ob der 0,325l Brühboiler auch ausreichend ist, bekommt eine klare Antwort: Definitiv! Auch hier sieht man die Effizienz der Profitec. Der Boiler ist zwar grenzwertig klein, wir wurden aber auch bei zahlreichen, hintereinander gezogenen Espressoshots niemals zum Warten gezwungen. Je nach Bedarf kann man die Maschine auch als Einkreiser nutzen.

    Auch bei den sonstigen Features kann sich der Siebträger sehen lassen. Bei Wassermangel schaltet sich die Maschine automatisch aus und das PID hat eine Sekundenanzeige für die Durchlaufzeit. Wenn man den Mahlgrad der Mühle erstmal eingestellt hat, ein sehr praktisches Extra. Außerdem gefällt uns, dass der Wassertank ohne Schläuche auskommt. Auch das Expansionsventil ist clever designed und nimmt sehr wenig Platz in Anspruch. Platz, der zusätzliche Stellfläche unter der Brühgruppe schafft.

    Was gibt es also an der Profitec auszusetzen? Uns fällt außer dem gewöhnungsbedürftigen Design nicht viel ein. Schon gar nicht zu dem Preis. Eigentlich ein bisschen schade, da wohl viele genau aus diesem Grund zu einer anderen Maschine greifen werden.

    Fazit: Extrem günstig für einen hochwertigen Dualboiler, ist die Profitec 300 der perfekte Allrounder für den Heimbarista. Eine sehr kurze Aufwärmzeit und bedienungsfreundliche Features ergänzen den grenzenlosen Spielraum für Experimente, der sich durch das P.I.D. und das Boilersystem ergibt. Ein High- Tec- Siebträger, der Spaß macht.