Fair gehandelter Kaffee, 100% Bio. Lerne uns kennen und probiere richtig leckeren Kaffee!
Für unsere herausragenden Kaffees zahlen wir den Kaffeebauern rund den dreifachen Weltmarktpreis. Zusätzlich unterstützen wir mit einem Euro pro kg verkauftem Kaffee Entwicklungsprojekte, die wir selbst vor Ort umsetzen. So verbinden wir außergewöhnlichen Genuss mit transparenter Zukunftshilfe. Werde ein Teil unseres Kreislaufes!
Umgesetzte Projekte (2011):
Unsere Fair Trade-Kaffees:
Wir spenden einen Euro pro verkauftem Kilogramm Kaffee für unsere eigenen Entwicklungs-projekte in Umfeld der Kaffeebauern - in den Bereichen Bildung und Gesundheit.
100% dieser Gelder fließen in die Projektumsetzung. Diese Unterstützung schließt den Kreis, den Coffee Circle, zwischen Dir und den Kaffeebauern. Du hast die Wahl, welches Projekt Du unterstützen möchtest. Vielen Dank!
Aktuelle Projekte (2012):
Warum hat unser Kaffee kein Fair Trade Siegel?
Kann Fair Trade Kaffee ohne Siegel fair sein? Eine gesetzliche Definition von Standards für „Fairen Handel“ gibt es nicht, d. h. alle Standards werden von den jeweiligen Organisationen selbst festgelegt. Zu den in Deutschland weitverbreiteten Siegeln gehören Fair Trade, Rainforest Alliance und UTZ-Certified. Die Vielfalt der Siegel zum fairen Handel entspricht auch der Vielfalt der daran geknüpften Standards und Kontrollmechanismen. Das ist nicht transparent für Konsumenten und schwer kommunizierbar. Wir haben die verschiedenen Siegel detailliert untersucht und uns von Anfang an für einen neuen, anderen Weg entschieden. Unsere Lösung ist so einfach wie fair: Wir investieren direkt bei den Bauern und Du erfährst genau wofür. Direct Trade (Direkter Handel ) bietet für Kaffeebauern und Händler die größten Vorteile fernab jeglichen Siegels.
Niedrige Sozialprämie bei Fair Trade Kaffee
Entscheidend ist, was bei den Kaffeebauern real ankommt. Bei Fair Trade gehen umgerechnet 0,33 € pro verkauften Kilo als Sozialprämie an jeweiligen lokal gewählten Vertretungen der Kaffeebauern (Kooperativen, Unions). Diese Prämie gilt zusätzlich zum gewährleisteten Mindestpreis von umgerechnet 2,30 € pro Kilo. Bei Coffee Circle fließt 1 € pro Kilo als Sozialprämie direkt in die zusammen mit den Kaffeebauern abgestimmten Projekte in Äthiopien. Das ist das Dreifache.
Hohe Aufnahmegebühren für Kaffeebauern bei Fair Trade Kaffee
Wenn Kaffeebauern Fair Trade Kaffee verkaufen wollen, müssen zunächst ihre Farmen zertifiziert werden. Hierbei wird die Einhaltung der Fair Trade Standards für Kaffee überprüft und bei positivem Ergebnis das Zertifikat ausgestellt. Die Aufnahme ist jedoch keinesfalls kostenlos. Es entstehen für das 1st Grade Zertifikat Initialkosten von insgesamt 3.070 € für eine Kleinbauerkooperative von 101-250 Mitgliedern (Bewerbung: 200 €, Basiskosten: 2.250 €, Verarbeitungsanlage: 620 €). Zusätzlich fallen Kosten für das erste Audit (Überprüfungsverfahren) in Höhe von 2.150 € (Basiskosten: 1790 €, Verarbeitungsanlage: 360 €) an. Das bedeutet: Im ersten Jahr muss eine Kooperative Kosten in Höhe von 5.220 € schultern.
Diese Kosten entstehen bei Coffee Circle nicht. Unsere Grundlage bildet eine jahrelange, direkte Handelsbeziehung zu den Kaffeebauern in Äthiopien. Wir arbeiten vor Ort mit der NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) TechnoServe zusammen. Diese wird zu 100% von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert und arbeitet im Rahmen der Coffee Initiative an der Einkommensverbesserung der Kaffeebauern durch eine verbesserte Kaffeequalität. Zertifizierungskosten können beim Direct Trade eingespart werden. Unser intensiver Kontakt zu den äthiopischen Kaffeebauern besteht schon seit Jahren und begründet eine vertrauensvolle, qualitätsorientierte Handelsbeziehung. Direct Trade bedeutet Fairer Handel auf Augenhöhe.
Mindestpreise für Fair Trade Kaffee bieten keinen Qualitätsanreiz
Die Lebensbedingungen der äthiopischen Kaffeebauern können durch eine höhere Qualität ihres Rohkaffees nachhaltig verbessert werden. Denn: Mit steigender Qualität wird Kaffee wertvoller und erzielt höhere Verkaufspreise. Qualität hat viele Dimensionen und beginnt im Kaffeeursprung bei Anbau, Ernte und Verarbeitung. Für die Bewertung von Kaffee wird übrigens das Bewertungssystem der SCAA (Speciality Coffee Association of America) genutzt. Zusammen mit der NGO TechnoServe unterstützt Coffee Circle die Kaffeebauern in Äthiopien darum insbesondere bei der Verbesserung des Kaffee-Qualitätsniveaus. Außerdem setzen wir zusätzliche Anreize, um den traditionellen Anbau für die äthiopischen Kaffeebauern zu bewahren. So haben unsere Kunden z. B. die Bio-Zertifizierung der Kooperative Ilketunjo finanziert. Dadurch kann für die Bauern ein Aufpreis von 0,30 € pro Kilo erreicht werden.
Zur Fair Trade Philosophie hingegen gehört eine Preisgarantie (Mindestpreis) für Kaffee ohne Berücksichtigung der Qualität. Liegt der Weltmarktpreis unterhalb dieses Mindestpreises, gleicht Fair Trade diese Differenz aus. Ist der Weltmarktpreis höher als der Mindestpreis, erhalten die Kaffeebauern den höheren Preis für ihren Rohkaffee. Im Fair Trade Modell müssen von der Sozialprämie (0,44 € pro Kilogramm Rohkaffee) nur min. 0,05 € in die Qualitätsverbesserung von Kaffeeanbau und Kaffeeaufbereitung fließen. Das Prinzip eines Mindestpreises für Kaffee von Fair Trade mag die Kaffeebauern gegen Preisschwankungen beim Börsenpreis schützen, unterstützt jedoch langfristig nicht (genügend) die Qualitätsverbesserung. Denn: Qualitätskaffee kann und wird weit über dem Weltmarktpreis verkauft
Welche Projekte konkret unterstützt wurden bleibt unklar
Für Coffee Circle ist Transparenz besonders wichtig. Du sollst genau verfolgen können, was mit Deiner 1 € Spende pro Kilo Kaffee passiert. Darum dokumentieren wir die Mittelverwendung ausführlich in unseren Jahresabschlüssen. Darüber hinaus berichten wir ausführlich durch Foto- und Videodokumentationen auf unserer Website über den Projektverlauf in Äthiopien. Dadurch können wir Dir projektgenauer zeigen, wie Deine Spende hilft.
Fair Trade bietet diese Transparenz nicht. In den Jahresberichten von Fair Trade Deutschland wird nicht deutlich, wie viel Geld an die Kaffeebauern ging und für welche Projekte die Sozialprämie dann genutzt wurde. Dabei liegt die selbst auferlegte Informationspflicht gegenüber den Kunden beim TransFair e. V. (Fair Trade Deutschland). Über die Dachorganisation Fair Trade International bekommt man, versteckt im Monitoring Report, Einblicke in Verwendung der Sozialprämie, wenngleich nur in groben Kategorien. Dennoch: In Äthiopien gab es 2011 nur 4(!) zertifizierte Fair Trade Kooperativen. Wie viel Geld bei den Kaffeebauern ankam und welche Projekte angestoßen wurden – keine Angaben vorhanden.
Unterstütze das Projekt Deiner Wahl
Mit den ausgewählten Projekten werden die Lebensqualität und die Zukunftschancen der gesamten Gemeinschaft verbessert. So finanzieren wir bei Coffee Circle mit einem Euro pro verkauften Kilogramm Kaffee aus Fairem Handel ein soziales Projekt im Umfeld der äthiopischen Kaffeebauern. In welches Projekt Deine 1 € Spende fließen soll, entscheidest Du. Die Kriterien zur Projektauswahl findest Du hier.
Bei Fair Trade unterstützt Du das Fair Trade System und hast keinen Einfluss auf die Projektauswahl. Zudem erfährst Du nicht ausführlich, wie Projekte ausgewählt und umgesetzt werden.
Werde Teil unserer Direct Trade Bewegung
Aus diesen Gründen haben wir uns gegen ein Fair Trade-Siegel entschieden. Wir vertrauen auf direkten und fairen Handel mit Kaffee. Auf unserer Seite DIE BEWEGUNG, findest du mehr Informationen zu uns, unserer Philosophie und unserem Antrieb. Unter PROJEKTE zeigen wir dir, welche aktuellen Projekte wir mit deiner Spende umsetzen möchten und was wir in den letzten Jahren schon an Projekten in Äthiopien verwirklicht haben. Möchtest du mehr über Kaffee oder Zubereitungsmethoden erfahren, hilft dir unser Bereich KAFFEEWISSEN bestimmt weiter. In unserem SHOP findest Du alles, was das Kaffeeliebhaber-Herz begehrt!
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