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WASH Projekt

Sauberes Trinkwasser für 18.900 Menschen in Äthiopien

Mit jeder Tasse Kaffee unterstützt du unsere Trinkwasserprojekte in den äthiopischen Kaffeeregionen. Denn pro verkauftem Kilogramm fließt 1 € in Projekte, die wir dir auf dieser Seite vorstellen. Mit einem dreijährigen Wasserprojekt werden wir gemeinsam mit dir über 18.900 Menschen aus drei Kaffeedörfern lebenslang mit sauberem Trinkwasser versorgen. Hier erfährst du mehr!

In Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe verbessern wir die Trinkwasserversorgung in verschiedenen Kaffeekooperativen. Wir starten in mehreren Kooperativen der Region Limu, aus der wir seit dem Jahr 2010 den beliebten Limu-Kaffee beziehen. In regelmäßigen Gesprächen mit den Kaffeebauern und Dorfbewohnern erfahren wir dort immer wieder von ihren problematischen Lebensbedingungen, die vor allem durch den fehlenden Zugang zu sauberem Trinkwasser geprägt sind.

Die neuesten Entwicklungen im Blog ›

Drei Teilprojekte

Projektvolumen: 680.000 €
Trinkwasserversorgung für 18.900 Menschen

Zugang zu sauberem Trinkwasser für Doyo Bikilla

Spendenziel: 596.429 € | In Finanzierung

Der Bau eines Trinkwassersystems für die Kaffeekooperativen besteht aus der Bereitstellung von Wasser durch eine Quelle und einen Wasserkiosk.

2 Quellen

  • Homecha Quelle: 228.221 € | 100% finanziert
  • Shaki Quelle: 368.208 € | In Finanzierung
Trinkwasserversorgung für 18.900 Menschen

Hygienetraining für die Kaffeekooperativen

Spendenziel: 27.329 € | In Finanzierung

Wir helfen den Menschen der Kaffeeregion beim Umgang mit sauberem Trinkwasser und dem Thema Hygiene.

Sanitäranlagen vor Ort

Sanitäranlagen für die Kaffeekooperativen

Spendenziel: 56.241 € | 100% finanziert

Die Sanierung und der Bau von Toilettenanlagen für mehr als 18.900 Menschen verbessern die Hygienebedingungen enorm.

Projektstandort

  • Region: Limu, Äthiopien
  • Dörfer: Doyo Bikila, Doyo Tolie, Ilkie, Sakala Genefo and Andode Alaga
  • Geo-Koordinaten: 36.65oE bis 36.76oE; 7.63oN bis 7.71oN
  • Einwohner: ca. 18.900
  • Höhe: 1.800-2.300 m über NN
  • Gründung der Kooperative: 2009
  • Zugehörigkeit: Oromia Union

Spendenbescheinigung 2016 ›

Warum haben wir uns für dieses Projekt entschieden?

Unsere Gesundheitsprojekte zielen darauf ab, die Trinkwasser- und Sanitärversorgung und die medizinische (Erst-)Versorgung in den Kaffeekooperativen zu verbessern. Indem die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, kann Krankheiten präventiv entgegengewirkt werden. Im Krankheitsfall sollen die Bewohner zügig und angemessen behandelt werden können.

Das äthiopische Gesundheitssystem ist durch drastische Mängel gekennzeichnet. So kommen auf einen Arzt circa 35.000 Patienten und knapp die Hälfte der Äthiopier muss mehr als 15 Kilometer zum nächstgelegenen Gesundheitsposten zurücklegen (GIZ 2014). Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung hat Zugang zu grundlegenden Medikamenten und lediglich 10 Prozent aller Geburten werden von ausgebildetem medizinischen Personal betreut (Weltbank 2011).

85 Prozent der äthiopischen Bevölkerung leben auf dem Land, so wie die Kaffeebauern in unseren Partnerkooperativen. Hier ist das Leben durch die fehlende Trinkwasser- und Sanitärversorgung geprägt, wodurch 60 Prozent aller Krankheiten und 15 Prozent aller Todesfälle verursacht werden (Welthungerhilfe 2014). In Äthiopien sterben jedes Jahr 17.000 Kinder an Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene zurückzuführen sind (UNICEF 2014).

Hier kommen die Kaffeebohnen her
  • Über 60 % der äthiopischen Bevölkerung haben keinen adäquaten Zugang zu sauberem Wasser (UNICEF 2012)
  • Nur 8,3 % der äthiopischen Bevölkerung haben Zugang zu Sanitäranlagen (UNICEF 2012)
  • Nur 31 % der Schulen in Äthiopien haben eine Wasserversorgung (UNICEF 2012)

Die meisten Kooperativen, aus denen wir unseren Kaffee beziehen, haben keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser, so dass sich viele Bewohner mit verschmutztem Wasser versorgen müssen. Auch fehlt es den Menschen vor Ort oft an Wissen über die Risiken, die verschmutztes Wasser oder mangelnde Hygiene mit sich bringen. Das fehlende Bewusstsein für Gesundheits- und Hygienethemen ist für viele gravierende Krankheiten verantwortlich.

In den kommenden Jahren werden wir uns verstärkt mit dem Thema Wasser auseinander setzen und so genannte WASH-Themen (Water, Sanitation, Hygiene) in den Blick nehmen. Dieses Entwicklungskonzept zielt nicht nur auf eine Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung in unterversorgten Gebieten ab, sondern vermittelt durch gezielte Aufklärungsarbeit im Gesundheits- und Hygienebereich auch Wissen, durch das viele Krankheitsrisikofaktoren dezimiert werden können.

Brunnenbau
Brunnenbau
„Walk of Shame“ – Wir starten in die Hygienetrainings
Unser Projektpartner Welthungerhilfe

Projekt-Fortschritt

Auf unserem Blog berichten wir regelmäßig über den Fortschritt des Trinkwasserprojektes.

Zum Projekt-Blog ›

Die Arbeiten für die Trinkwasserversorgung laufen gut!

Juni 2017

Was gibt’s neues? Weitere Wasserkioske sind fast fertig, alle lokalen Haushalte sind mit Toiletten ausgestattet, die Umgebung der Homecha Quelle wird neu gepflanzt und vieles mehr!

Die ersten Wasser-Reservoirs sind fertig

November 2016

Heute können wir euch von der Fertigstellung von zwei Wasserreservoirs berichten, die frisches Quellwasser in Zukunft sammeln und vor Verunreinigung schützen.

Baufortschritte und unerhoffte Spiritualität

Juli 2016

Unser motiviertes WaSH-Team ist nach wie vor fleißig dabei, das groß angelegte Wasser- und Hygieneprojekt in die Tat umzusetzen. Doch bei der Umsetzung treten auch Hürden auf.

Erschließung und Sicherung der Homecha Quelle

Dezember 2015

Anfang Dezember 2016 waren wir erneut in Äthiopien. Neben dem Besuch der Kaffeeernte und unserer Freunden vor Ort, haben wir die neu erschlossene Homecha Quelle besichtigt.

„Walk of Shame“ – Start in die Hygienetrainings

November 2015

Die Hygienetrainings gehen los! Dafür werden zum Teil ungewöhnliche, aber effektive Methoden durchgeführt, um den Menschen ein neues Verständnis für Hygiene zu vermitteln.

Auch du kannst mit deinem Kaffeekauf zu unseren Projekten beitragen

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