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Bester Espresso für deine Maschine

Fairer gehandelt – damit alle davon profitieren:

Die besten Espressobohnen, frisch von Hand geröstet für dein Lieblingsgetränk: Espresso, Ristretto, Cappuccino oder Flat White. 

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Espresso – von fruchtig bis schokoladig ist für jeden etwas dabei!

Der Begriff Espresso bezeichnet genau genommen nicht die Schnelligkeit, sondern ein speziell und ausdrücklich (ital. espressivo) für den Gast frisch zubereitetes Getränk.

Mahle den Kaffee in feinster Einstellung. Es gilt die Faustregel: je kürzer die Kontaktzeit mit dem Wasser, desto feiner der Mahlgrad.
Tampen
Espresso durchlaufen lassen

Worin unterscheidet sich Espresso von Kaffee?

In der Röstung

Die Bohnen für Espresso und Kaffee stammen von derselben Pflanze. Die Unterschiede finden sich daher in der Röstung, der Zubereitung und natürlich später im Geschmack wieder. Espressobohnen werden etwas unter 20 Minuten geröstet, während Kaffees in der Regel ungefähr 13 Minuten lang geröstet werden. Espressobohnen entscheiden sich dementsprechend meist farblich von Kaffeebohnen. Sie sind durch die längere Röstzeit dunkler und durch austretende Kaffeeöle oft glänzend.

Im Koffeingehalt

Eine Tasse Espresso hat weniger Koffein als eine Tasse Kaffee. Das liegt daran, dass eine Tasse Espresso normalerweise 25 bis 30 ml enthält. Vergleicht man den Koffeingehalt von 100 ml Espresso und 100 ml Filterkaffee, so enthält Espresso mehr Koffein als Filterkaffee.

In der Zubereitung

Für einen einfachen Espresso werden zunächst die Kaffeebohnen besonders fein gemahlen. Mit einer Espressomaschine wird Wasser mit einer Temperatur von 90 bis 96 °C bei einem Brühdruck von 6 – 9 Bar für etwa 25 bis 35 Sekunden durch 13 bis 18 g Kaffeemehl gepresst und liefert eine Getränkemenge von ca. 25 bis 35 ml. Für Filterkaffee gibt es unendlich viele Zubereitungsmethoden. Das Brühverfahren dauert in der Regel je nach Zubereitungsart 2 bis 6 Minuten, in denen der Kaffee aufgebrüht und anschließend gefiltert wird. Für Filterkaffee werden die Bohnen deutlich gröber gemahlen. Anschließend wird das Kaffeepulver in einen Papierfilter gegeben (es empfiehlt sich diesen, vor der Nutzung, einmal mit Wasser durchzuspülen) und nach und nach mit heißem Wasser aufgebrüht. Diese Methode ist auch als “Pour Over” Methode bekannt. Alternativ wird der Kaffee in ein Gefäß wie z. B. eine French Press gegeben, mit heißem Wasser aufgefüllt, verrührt und für mehrere Minuten ziehen gelassen – dabei handelt es sich um die sogenannte “Full Immersion”. Bei der Zubereitung von Filterkaffee wird das Wasser auf 92 bis 96 °C erhitzt, je nach Kaffeesorte und persönlichem Geschmack.

Im Geschmack

Espresso schmeckt meist viel intensiver als Filterkaffee. Der Grund ist der höhere Druck bei der Extraktion und die dadurch höhere Menge gelöster Masse aus den Bohnen im Wasser.

Hier geht es zur Schritt für Schritt Anleitung für die Espressozubereitung mit der Espressomaschine.

Zur Anleitung ›

Im Video erklären wir dir die Grundlagen der optimalen Zubereitung von Espresso

Warum schmeckt Espresso manchmal fruchtig?

Wie dein Espresso in der Tasse schmeckt, hängt von der Zubereitung, Röstung, Sorte, Herkunft und Aufbereitung ab. Das ganze Geschmackspotenzial steckt jedoch bereits in der Bohne, denn Kaffee ist eine Frucht. Kaffeebohnen sind die Kerne der Kaffeekirsche. Bei der Verarbeitung müssen die Kaffeebohnen vom Fruchtfleisch getrennt werden. Dafür werden unterschiedliche Methoden verwendet, welche großen Einfluss auf das Geschmacksbild haben. Wir unterscheiden in der Verarbeitung zwischen sonnengetrocknetem (natural) und gewaschenem (washed) Kaffee. Bei washed Kaffees ist das Geschmacksbild klarer und nuancierter als bei natural Kaffee. Sonnengetrockneter Kaffee überrascht dafür durch seine außergewöhnliche Süße. Beide Aufbereitungsmethoden bringen Kaffees, mit deutlich fruchtigen Geschmacksnoten hervor. Doch je länger und dunkler Kaffee geröstet wird, desto mehr tritt seine fruchtige Charakteristik in den Hintergrund.

Hier findest du weitere Informationen zur Verarbeitung von Kaffee:

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Kaffeekirsche

Espressobohnen online kaufen – achte auf das Röstdatum

Was für Kaffeebohnen gilt, gilt auch für Espressobohnen: es handelt sich um ein Frischeprodukt und selbst eine luft- und lichtgeschützte Verpackung kann den stetigen Aroma-Verlust nicht gänzlich stoppen. Deshalb solltest du beim Kauf von Espressobohnen immer auf das Röstdatum achten bzw. dich vergewissern, dass die Rösterei einen „röstfrischen Versand“ verspricht.
Aber Achtung: „Je frischer, desto besser“ ist so auch nicht richtig. Denn nach der Röstung tritt noch für einige Zeit Kohlendioxid aus den Espressobohnen aus – auch deshalb haben Verpackungen ein Aromaventil. Ihr optimales Aroma entwickeln Bohnen etwa 3 Wochen nach der Röstung.

Kaffee beim Rösten

Arabica und Robusta Espresso – Was ist der Unterschied?

Das Gerücht, dass Robusta „schlechterer Kaffee“ als Arabica ist, hält sich wacker. Tatsächlich handelt es sich bei Arabica und Robusta lediglich um zwei Kaffeearten, die allein aufgrund unterschiedlicher Anbauregionen und -höhen unterschiedliche Geschmäcker entwickeln. Generalisieren ist immer schwierig, doch lässt sich sagen, dass Arabica zu fruchtigeren und komplexeren Aromen neigt als Robusta, der erdiger und eher schokoladig-nussig schmeckt. Ob man Arabica oder Robusta Espressobohnen kauft, sollte deshalb von der persönlichen Vorliebe abhängig gemacht werden.

Robusta vs. Arabica

Den richtigen Mahlgrad für Espresso finden

Dein Espresso schmeckt unangenehm sauer oder bitter? Das muss nicht bedeuten, dass deine gekauften Espressobohnen schlecht schmecken. Zwar lässt sich als Richtlinie sagen, dass helle Espressoröstungen eher saurer schmecken als dunkle Röstungen und du einfach eine Röstung erwischt hast, die nicht deinen Geschmack trifft. Aber darüber hinaus hat auch der Mahlgrad deiner Bohnen einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack deines Espressos. So kann ein saurer Geschmack auf einen zu groben und ein sehr bitterer Geschmack auf einen zu feinen Mahlgrad hinweisen.

Wir haben für dich eine Liste von Fehlerquellen, falls dein Espresso noch nicht optimal schmeckt.

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