Mit dem großen Vorsatz, 45.000 Menschen in den Kaffeekooperativen sauberes Trinkwasser zu ermöglichen, sind wir in das Jahr 2015 gestartet. Deshalb stand bei unserer aktuellen Projektreise nach Äthiopien die Zusammenarbeit mit unserem neuen Projektpartner, der Welthungerhilfe, im Vordergrund. Wir haben gemeinsam die Kaffeekooperativen besucht, um die nächsten Schritte für eine verbesserte Trinkwasserversorgung zu planen. Für eine größere Ansicht - einfach auf die Fotos klicken!

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Nach unserer Ankunft in Addis Abeba ging es mit dem Auto direkt sieben Stunden in Richtung Jimma, der größten Stadt in der Nähe der Kaffeekooperativen der Limu Region. Von hier starteten wir täglich in die einzelnen Kaffeekooperativen. Direkt am ersten Tag war die Überraschung groß – die Kooperative Ilketunjo hatte ihr neues Gebäude in unserem Limu grün gestrichen - was für ein schöner Zufall!

Neue Straße in Ilketunjo

In Ilketunjo wurde im letzten Jahr eine neue Straße gewalzt, die den Menschen den Weg in das nächste Dorf erleichtert. Die Kaffeebauern können nun den Kaffee direkt mit Lastwagen an der Washing Station für den Kaffee abholen lassen – ein großer Fortschritt. Auf dem Weg zum nächsten Dorf haben wir an der Ilketunjo High School eine Pause gemacht.

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

 

Erinnerst du dich? Diese Schule haben wir vor ein paar Jahren mit Büchern und Möbeln ausgestattet und einen Sportplatz gebaut. Auf dem Weg habe ich die Schülerin Zamani getroffen, die ich schon aus den letzten Besuchen kenne. Mit ihr habe ich ein wenig über die Schule und ihr Leben geplaudert – seid gespannt auf unser Gespräch.

Drei Geburten pro Tag - jetzt auch mit Licht

Auch die Solaranlage in Wokito Medalu funktioniert einwandfrei. In 11 Räumen können die Krankenschwestern aktuell ihre Patienten mit Licht behandeln. Bei durchschnittlich 3 Geburten pro Tag ist das sehr hilfreich. Und auch die Kühlungen laufen für die Impfstoffe. Birzuku, eine neue Krankenschwester konnte sogar erste Präparate zeigen, die sie durch den Strom mit dem Mikroskop untersuchen kann. Zum Spaß aller Angestellten der Krankenstation musste Martin noch einmal professionell gemessen werden - es war knapp. 

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Die Trinkwasserversorgung vor Ort hat uns erschüttert

Gemeinsam mit der Welthungerhilfe haben wir uns besonders die Hygiene-und Sanitärsituation verschiedener Kaffeekooperativen angeschaut. Zwar haben fast alle Dörfer vor ein paar Jahren den Status der ausreichenden Hygieneversorgung bekommen, was wir aber live sehen mussten, hat uns alle erschüttert. Latrinen waren umbenutzbar, Wasserquellen verdreckt und Brunnen inaktiv, weil sie falsch gebohrt wurden.
Die Mädchen erzählten uns, dass sie nicht zur Schule gehen, wenn sie ihre Menstruation haben und in den Pausen vom Schulgelände in den Wald laufen, weil sie die Schullatrinen nicht benutzen möchten. Ein Selbsttest zeigte, man kann seitlich in die Latrinen schauen – wirklich alles andere als angenehm.

          

Wir müssen den Menschen beibringen, wie sie ihr Wasser sauber halten

Nicht nur die Latrinen sind also ein wichtiger Angriffspunkt, sondern auch bei den Wasserquellen können wir schon mit einfachen Maßnahmen sauberes Wasser zum Dorf befördern. Aber viel wichtiger ist, dass die Menschen den richtigen Umgang mit sauberem Trinkwasser lernen. Auf dem Weg vom Brunnen bis zur Nutzung können viele Bakterien das Wasser verunreinigen. Verunreinigte Kanister, unsaubere Hände und Fekalien von Tieren, die über Fliegen ins Wasser gelangen, sind nur einige Beispiele dafür. Tiringo, die Hygieneexpertin bei der Welthungerhilfe, hat mir im Gespräch noch einmal die größten Probleme aufgezeigt. In unserem Projekt werden wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern an diesem Problemen arbeiten und ihnen den richtigen Umgang mit der Ressource Wasser beibringen.

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Unser neuer Partner: die Welthungerhilfe

Und wie geht es weiter?

Wir haben während der Zeit in Äthiopien noch viele andere Orte besucht und uns mit der Regierung, sowie den Kooperativenvorständen ausgetauscht. Die Entscheidung zu einem großen Wasserprojekt wurde von allen mit großer Freude unterstützt. Mit Hilfe kurzer Interviews werden wir in den nächsten Wochen die Situation der Menschen in sechs Dörfern genau analysieren, um das Wasserprojekt auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Am Weltwassertag am 22.03. haben wir in Jimma bereits einen großen Vortrag gehalten und Regierungsvertreter, sowie die Kooperativenvertreter über die nächste Schritte aufgeklärt und das weitere Vorgehen besprochen. Wir sind total motiviert zurück in Deutschland und freuen uns auf die nächsten Schritte unserer Projekte – es wird in den nächsten Monaten viel passieren!

 

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren

 
  

Die Kinder aus der Limu Region

"Hier stellen wir Dir die Kinder der Limu Region vor und geben Dir Einblicke in unsere Bildungsprojekte! Denn dank Deines Kaffeekaufs konnten wir bereits 4 Bildungsprojekte in der Limu Region umsetzen. "  Weiterlesen!

  

Neuer Projektpartner: Welthungerhilfe

Wir freuen uns zu verkünden, dass wir ab sofort mit der erfahrenen Hilfsorganisation „Welthungerhilfe“ zusammenarbeiten, um die Wirkung unserer sozialen Projekte zu steigern.  Weiterlesen!