- Hanglage: Ilketunjo, Limu Region, Äthiopien
- Geo-Koordinaten: 7°38'13.51"N 36°40'28.15"E
- Höhe: 1.926 m
- Kaffeefarmer: 462
- Pflanze: Ethiopien hairloom Arabica
- Jahresproduktion: 450-600 Säcke grüner Kaffee (á 60 kg)
- Erntezeit: Oktober - Februar
In der Kaffeebauern-Kooperative Ilketunjo haben wir mit Hilfe unserer Kunden eine Gesundheitsstation ausgestattet, die über 3.000 Menschen eine Erstversorgung bietet
Neben Euch allen, die Ihr mit Eurem Kaffeegenuß dazu beigetragen habt, möchten wir einem ganz besonderen Coffee Circle-Mitglied herzlich danken!!! Die gute Dame aus Köln hat mit Ihrer Einzelspende über 356 Euro die Ausstattung der Gesundheitsstation zuende-finanziert! (Mai 2011)
Im Oktober 2011 kauften wir in der Provinzhauptstadt Jimma Medikamente und Untersuchungsgeräte ein. Das war sehr nervenaufreibend, da diese Dinge nur mit behördlicher Genehmigung gekauft werden dürfen. Und da nichts fotokopiert werden darf, braucht jede zuständige Stelle eine eigene, handgeschriebene und unterschriebene Liste aller insgesamt gekauften Gegenstände. Klingt kompliziert. Und ist es leider auch. Wir hielten durch und brachten die Medikamente, Stethoskope, eine Waage und all die anderen Kleinodien schließlich mit dem Auto in die Kaffeebauern-Kooperative Ilketunjo. Die letzten zwei Kilometer mussten wir die Gegenstände mit Hilfe der Dorfbewohner tragen, denn nur ein schmaler Pfad führt durch das Dorf hindurch zur in der Mitte liegenden Gesundheitsstation. Im Video oben siehst Du, wie wir die Medikamente und Geräte einräumen und an die zuständige Krankenschwester übergeben.
Rückblick:
Warum war uns dieses Projekt wichtig? Als wir Ilketunjo im Juni 2009 das erste mal besuchten, haben uns die Bewohner erzählt, dass in der Kooperative jüngst eine Gesundheitsstation errichtet wurde, ein so genannter „Health Post“.
Diese stellen im vierstufigen äthiopischen Gesundheitssystem die niedrigste Stufe der medizinischen Versorgung dar. In der Regel arbeiten ein bis zwei Krankenschwestern in einer Gesundheitsstation. Wir besuchten die Station und stellten fest, dass es zwar ein neues Gebäude mit zwei kleinen Räumen gab, jedoch weder eine Inneneinrichtung noch Krankenschwestern. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass es kein Geld für die medizinische Ausstattung gäbe und deshalb auch keine Krankenschwestern anwesend seien.
Wir unterstützen bewusst Projekte in den Bereichen Gesundheit und Bildung, weil diese den größten Einfluss auf die Zukunftschancen der Dorfbewohner haben.
Im Rahmen unseres Projektansatzes haben wir uns dafür entschieden, die gesundheitliche Situation nachhaltig zu verbessern. Der Bedarf für medizinische Erstversorgung ist in Ilketunjo sehr groß, da die nächste befahrbare Straße zehn Kilometer weit entfernt liegt und im Notfall kein Arzt schnell genug vor Ort sein kann. Eine funktionierende Gesundheitsstation kann folglich Leben retten.




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