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Der Kaffee darf nicht fehlen

Kann man Kaffee im Büro von der Steuer absetzen?

Jeder trinkt im Büro Kaffee, egal ob alleine am Schreibtisch oder in Meetings mit Kollegen, Geschäftspartnern oder Kunden. Wir beantworten in Kürze die Frage, ob man Kaffee im Büro steuerlich absetzen kann.

Aus betrieblichen Gründen gekochter Kaffee kann im Büro eine Betriebsausgabe sein und lässt sich daher von der Steuer absetzen. Der Gesetzgeber unterscheidet bei Betriebsausgaben zwischen Aufmerksamkeiten und Bewirtungskosten. Aufmerksamkeiten können zu 100% steuerlich geltend gemacht werden, Bewirtungskosten hingegen nur zu 70%.

Zur Beurteilung ob Getränke oder Speisen bei der Arbeit eine Aufmerksamkeit oder eine Bewirtung darstellen, ist der Umfang der Getränke und Speisen entscheidend und nicht deren Preis. Wer Mitarbeitern und Geschäftspartnern im Büro Kaffee, Tee oder Erfrischungsgetränke anbietet, ist im steuerlichen Sinne aufmerksam. Gleiches gilt für die Bereitstellung von Kaffee während Meetings, Schulungen oder an Messeständen. In diesen Fällen stellt Kaffee eine Geste der Höflichkeit dar und wird als Aufmerksamkeit eingestuft. Die Kosten können zu 100% als Betriebsausgabe abgezogen werden.

Mit Bewirtungen sind ebenfalls der Verzehr von Speisen und Getränken gemeint, allerdings steht hier das Darreichen der Speisen im Vordergrund. Ein typisches Beispiel für eine Bewirtung ist ein Geschäftsessen in einem Restaurant. Der Kaffee nach dem Essen im Restaurant kann als Teil einer Bewirtung nur zu 70% abgesetzt werden. Zusätzlich bedürfen Bewirtungen im Vergleich zu Aufmerksamkeiten detaillierter Informationen, die auf einem Bewirtungsbeleg festgehalten werden müssen (Anlass der Bewirtung, Name der Gäste, Unterschrift etc.).

Wenn du dir nicht sicher bist, welche Art von Betriebsausgabe Kaffee bei dir im Büro darstellt, frage am Besten bei eurem Steuerberater nach.

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