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Espressomaschine reinigen – so wird’s gemacht

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Alten Kaffee mag niemand, auch nicht deine Espressomaschine! Damit du noch lange Freude an ihr hast, zeigen wir dir, wie du deine Espressomaschine im Handumdrehen von Ablagerungen befreist – und dein Espresso so schmeckt, wie er schmecken soll.

Damit dein Espresso sein vielseitiges und abwechslungsreiches Aroma behält, solltest du deine Espressomaschine regelmäßig reinigen und sie von Ölen und anderen löslichen Partikeln befreien. Die tägliche Pflege dauert nur wenige Minuten. Mindestens einmal im halben Jahr solltest du deiner Espressomaschine etwas mehr Aufmerksamkeit schenken und sie mit geeigneten Reinigern wieder auf Hochglanz bringen.

Die tägliche Pflege

Schritt 1:

Eines der wichtigsten Instrumente an der Espressomaschine ist die Dampflanze zum Aufschäumen der Milch. Diese sollte nach jeder Benutzung gereinigt werden. Frische Milchreste lassen sich am einfachsten entfernen – also bloß nichts antrocknen lassen! Die Lanze mit einem sauberen, feuchten Tuch abwischen und anschließend für einen Dampfstoß kurz aufdrehen. So werden auch die letzten Milchreste herausgepustet.

Schritt 2:

Wenn du mehrere Espressos zubereitest, solltest du zwischendurch immer wieder mal das Sieb durchspülen, aus dem Siebträger herausnehmen und diesen mit einem Tuch auswischen. So entfernst du Kaffeeöle, die sich festgesetzt haben. Außerdem solltest du vor jedem neuen Espresso „flushen“. Dazu einfach den Siebträger aus der Brühgruppe herausnehmen und etwas Wasser – ohne eingesetzten Siebträger – durchlaufen lassen. So entfernst du Espressorückstände aus der Brühgruppe und das Wasser wird für den nächsten Espresso auf eine konstante Temperatur gebracht.

Schritt 3:

Wenn du den letzten Espresso des Tages zubereitet hast, kannst du mit einer Gruppenbürste die letzten Espressorückstände aus der Brühgruppe entfernen.

Schritt 4:

Im letzten Schritt solltest du das Auffangsieb für das Schmutzwasser reinigen. Wenn sich hier Wasser und Kaffeereste stauen, können auch hochwertige Maschinen mit Edelstahlgehäuse Rost ansetzen – und das will wirklich niemand!

Fertig!

Die halbjährige Reinigung

Nun kommen härtere Geschütze ins Spiel! Das sogenannte Blindsieb wird wie ein normales Sieb in den Siebträger eingesetzt. Da es wasserundurchlässig ist, kannst du mit ihm „rückspülen“. Außerdem solltest du Gruppenbürste und Kaffeefettlöser bereithalten.

Schritt 1:

Nimm das Brühsieb aus dem Siebträger und lass es in den Kaffeefettlöser einwirken.

Schritt 2:

Auch die Dampflanze sollte wöchentlich gereinigt werden. Wische sie dazu erst gründlich ab und drehe den unteren Teil der Lanze heraus. Reinige das Gewinde, in dem sich gern Milchreste absetzen, mit einem Schwamm. Fülle anschließend ein Glas mit heißem Wasser und Milchschaumreiniger und lege die Dampflanze über Nacht darin ein.

Schritt 3:

Befülle das Blindsieb nun mit einem Teelöffel Kaffeefettlöser (kann je nach Sorte des Reinigers variieren) und spanne den Siebträger samt Blindsieb ein. Bewege den Siebträger leicht hin und her, damit sich der Reiniger besser im Siebträger verteilt. Achte darauf, dass sich das Pulver komplett gelöst hat, bevor du das Sieb in die Maschine einspannst. Hierbei ist Vorsicht geboten, denn durch den Druck kann Wasser nach außen treten. Bitte nicht verbrennen! Wiederhole diesen Vorgang ruhig mehrmals und spüle die Brühgruppe gründlich durch, um alle Rückstände des Reinigers zu entfernen.

Schritt 4:

Auch den Siebträger, das Dusch- und Blindsieb solltest du in Kaffeefettlöser einlegen. Achte hierbei darauf, dass der Plastikgriff des Siebträgers nicht mit dem Reiniger in Berührung kommt. Spüle anschließend alle Teile unter fließendem Wasser ab. Während die Teile im Reiniger einwirken, kannst du die Brühgruppe mit der Gruppenbürste reinigen.

Schritt 5:

Wenn du alles gründlich mit klarem Wasser gespült hast, kannst du den Siebträger zusammenbauen und ihn wieder in die Brühgruppe einhängen. Denk daran, auch aus der Brühgruppe noch einmal reichlich klares Wasser zu spülen. Jetzt ist deine Espressomaschine wieder einsatzbereit!